Interkulturalität und Antidiskriminierung bei ISOP

Diskriminierung geschieht aufgrund folgender Faktoren: Betriebsvereinbarung

  • Alter
  • Geschlecht
  • Religion
  • sexuelle Orientierung
  • Behinderung
  • ethnische Zugehörigkeit

Grundsätzliches zum Thema Interkulturalität:

Kulturelle Unterschiede werden oft überinterpretiert und die Individualität von Nicht-ÖsterreicherInnen ist oft auf die Kultur reduziert. Für ISOP bedeutet Interkulturalität die Verständigung zwischen verschiedenen Lebenswelten.
Flüchtlinge und MigrantInnen sind auf verschiedenen Ebenen sozial benachteiligt (zB durch niedriges Einkommen und Sprachbarrieren), sind also ärmer, und diese Armut wird oft als „Fremdheit“ fehlinterpretiert.
Integration ist ein wechselseitiger Prozess, der von allen Beteiligten aktives Engagement und Aufmerksamkeit erfordert und ein unentbehrlicher Bestandteil von einer interkulturellen Gesellschaft. Voraussetzungen für ein integrationsförderndes System sind rechtliche, politische und soziale Gleichstellung sowie interkulturelle Öffnung der gesamten Gesellschaft.

ISOP setzt sich dafür ein:

  • benachteiligte Menschen aktiv zu fördern, und lehnt jede Form der Diskriminierung ab

  • die Menschenrechte anzuerkennen, insbesondere das Recht auf
    Asyl und Familienzusammenführung
    Grundbildung
    Arbeit und soziale Grundsicherung

  • ISOP fordert ein Umdenken vom Prinzip der Staatsbürgerschaft zur Wohnbürgerschaft, dh der tatsächliche Wohnort ist entscheidender als die Herkunft.

ISOP setzt sich in seiner politischen und Öffentlichkeitsarbeit aktiv für die obengenannten Punkte ein. Engagierte Antidiskriminierung bedeutet für ISOP:

  • die gesamte Projektplanung, Entwicklung und Umsetzung geschieht vor dem Hintergrund von Interkulturalität und Antidiskriminierung

  • passives Betriebsratswahlrecht auch für MigrantInnen

  • Ernennung einer Gleichbehandlungsbeauftragten und einer Genderbeauftragten

  • Beschäftigung von MigrantInnen in qualifizierten Stellen

  • aktive Förderung von Frauenbeschäftigung

  • die Beschäftigung von Arbeitslosen jeden Alters wird angestrebt  

  • interkulturelle Weiterbildungsveranstaltungen für alle MitarbeiterInnen

  • alle MitarbeiterInnen haben die Möglichkeit der Mitbestimmung.