Arbeitsplätze schaffen Beschäftigung

Flexibilisierung und Dynamisierung charakterisieren in einem immer stärkerem Ausmaß die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Mit den sich daraus ergebenden Anforderungen können Menschen vielfach nicht mehr Schritt halten: Sie drohen als Langzeitarbeitslose dauerhaft aus dem Arbeitsmarkt herauszufallen.
Im Rahmen von Beschäftigungsprojekten, die in Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice, dem Land Steiermark und der Stadt Graz durchgeführt werden, hat ISOP seit 1999 viele Arbeitsplätze geschaffen, deren Ziel es ist, einen
(Wieder-)einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen.
(Langzeit-)Arbeitslose - LehrerInnen und Personen mit verwandten Ausbildungen, WiedereinsteigerInnen, Frauen, Jugendliche, ältere Arbeitslose und MigrantInnen waren Zielgruppe der Förderungen. Der große arbeitsmarktbezogene Erfolg der Projekte kann durch eine bedürfnisorientierte Verknüpfung von Arbeit, Betreuung und Qualifizierung in der Gestaltung der Arbeitsbereiche der (ehemals) Arbeitslosen sichergestellt werden.

Interkultureller Zugang

Dem interkulturellen Zugang von ISOP wird nicht nur dadurch Rechnung getragen, dass Menschen, die in Gefahr sind, dauerhaft vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt zu werden, unabhängig von ihrer Herkunft gefördert werden. Gleichzeitig spiegelt sich diese interkulturelle Orientierung auch in den gemeinnützigen Arbeitsfeldern der Projekte wider:

Deutschkurse für Flüchtlinge und MigrantInnen gehörten dazu ebenso wie beispielsweise Lernunterstützung für in- und ausländische Kinder, Angebote der offenen Jugendarbeit, soziokulturelle Projekte für und mit in- und ausländischen Jugendliche(n), eine interkulturelle Fachbibliothek und der Aufbau eines interkulturellen Veranstaltungslokals.