Jugendarbeit
Die Jugendarbeit von ISOP begegnet der Herausforderung des gesellschaftlichen Wandels, der nachhaltig auch die Lebenslagen von Jugendlichen verändert, in vielfältiger Weise, in verschiedenen Formen und durch differenzierte, innovative Konzeptionen. Ihren Schwerpunkt in der Jugendarbeit legt ISOP auf die ganzheitliche Wahrnehmung von Lebensmöglichkeiten und von familiären, persönlichen, schulischen oder beruflichen Schwierigkeiten im Alltag und geht damit den Weg weg von bestimmten Formen der Benachteiligung hin zu einer lebensweltorientierten Jugendarbeit. Ergebnis dieser Zielsetzung ist die Notwendigkeit einer differenzierten, an den Lebenswelten der Zielgruppen orientierten Ausrichtung der Jugendarbeit zwischen sozialpädagogischen und sozialarbeiterischen Ansätzen. Die Themenbereiche Multikulturalität, geschlechtssensible Ansätze, Jugendkultur und Jugendarbeitslosigkeit spiegeln sich in den Szenarien zur Unterstützung Jugendlicher wider. Besonders der Umgang mit verschiedenen kulturellen Entwürfen in der alltäglichen Kommunikation findet in allen Projekten seinen Niederschlag und zeigt sich verstärkt dort, wo muttersprachliche Betreuung durch interkulturelle Teams angeboten wird. Erstmals konnte im Jahr 1999 mit einem soziokulturellen Ansatz gezeigt werden, wie selbstverständlich interkulturelle Kompetenz gelebt werden kann. Neben der Jugendarbeit als Beziehungsarbeit ist es auch Aufgabe von ISOP, die Grenzen der Unterstützung klar zu definieren, gesellschaftlich bedingte Integrationsschwierigkeiten nicht als Probleme der Betroffenen umdefinieren zu lassen, und damit eine Lobby für die jugendliche Zielgruppe zu bilden. |