Jugend(sozial)arbeit

 

Die Jugend(sozial)arbeit von ISOP begegnet der Herausforderung des gesellschaftlichen Wandels, der nachhaltig auch die Lebenslagen von Jugendlichen verändert, in vielfältiger Weise, in verschiedenen Formen und durch differenzierte, innovative Konzeptionen.

Den Schwerpunkt legen wir in diesem Tätigkeitsfeld auf die ganzheitliche Wahrnehmung von Lebensmöglichkeiten und von familiären, persönlichen, schulischen oder beruflichen Schwierigkeiten im Alltag. Den Ausgangspunkt von ISOP bildet hierbei im Gegensatz zu einer symptomhaften Bearbeitung von Problemen eine systemische Sichtweise von Problemlagen.
Wir gehen damit den Weg einer lebensweltorientierten Jugendarbeit mit sozialpädagogischen und sozialarbeiterischen Ansätzen.

ISOP ist der Meinung, dass nicht in erster Linie Methoden und Angebote, sondern die Beziehung zu den Jugendlichen entscheidend für das Gelingen der Arbeit ist. Beziehungsarbeit mit den Prämissen Offenheit – Umkehrbarkeit – Echtheit steht im Zentrum unserer professionellen Arbeit.

Neben der Jugendarbeit als Beziehungsarbeit ist es auch Aufgabe von ISOP, die Grenzen der Unterstützung klar zu definieren, gesellschaftlich bedingte Integrationsschwierigkeiten nicht als Probleme der Betroffenen umdefinieren zu lassen und damit eine Lobby für die jugendliche Zielgruppe zu bilden.

Interkultureller Zugang

Die Themenbereiche Interkulturalität, geschlechtssensible Ansätze, Jugendkultur und Jugendarbeitslosigkeit spiegeln sich in den Szenarien zur Unterstützung Jugendlicher wider. Besonders der Umgang mit verschiedenen kulturellen Entwürfen in der alltäglichen Kommunikation findet in allen Projekten – auch in der Nachmittagsbetreuung an Schulen – seinen Niederschlag und zeigt sich verstärkt dort, wo muttersprachliche Betreuung durch interkulturelle Teams angeboten wird.

Zielgruppen:

  • Jugendliche bzw. junge Erwachsene österreichischer Herkunft und nicht-österreichischer Herkunft zwischen 10 und 25 Jahren
  • Jugendliche, die im Laufe des Erwachsenenwerdens begleitet werden, und Jugendliche, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden und mit spezifischen Problemlagen zu kämpfen haben

Das Tätigkeitsfeld der Jugend(sozial)arbeit erfordert es auch, Erwachsene (Eltern, LehrerInnen, Institutionen etc.) als sekundäre Zielgruppe zu definieren.