„Gesichter für die Ewigkeit“: „TrauDi!“-Kinderrechtepreis für ISOP-Schulsozialarbeit

Veröffentlicht am 16. November 2021 in der Kategorie

In der MS Albert Schweitzer treffen Kinder und Jugendliche aus vielen unterschiedlichen Kultur- und Sprachkreisen aufeinander. Integration wird jeden Tag von allen Seiten gelebt und gefördert, weshalb es genau hier und genau in diesen speziellen Zeiten wichtig ist, Projekte zu entwickeln und durchzuführen, die gezielt zu einem Miteinander und einem Gemeinsamkeitsgefühl der Solidarität und des Zusammenhaltes beitragen.

Die „Gesichter an der Wand“ von ISOP-Schulsozialarbeit zeigen die Vielfalt und Einzigartigkeit der Schule auf, die Einzigartigkeit und Gemeinsamkeit der Vielfalt, der Interkulturalität und des Zusammenhaltes, des Zusammengehörigkeitsgefühls in Zeiten von Distanz und Rückzug, von Masken vor dem Gesicht und dem Gefühl, dass wir es gemeinsam besser machen und füreinander da sind, in unserer bereichernden Diversität.

Weitere Infos (und Fotos!) demnächst auf dem Blog der ISOP-Schulsozialarbeit.

https://kinderbuero.at/projekt/traudi-der-steirische-kinderrechtepreis-2021/

Stimmen der Gerechtigkeit: Literatur als Widerstand

Veröffentlicht am 11. November 2021 in der Kategorie

„Wenn dir deine Stimme genommen wird, schweige nicht“, fordert die belarussische Schriftstellerin Julia Cimafiejeva, die als „Writer in Exile“ gemeinsam mit Alhierd Bacharevic in Graz vor den Schergen Lukaschenkos Zuflucht gefunden hat. „Der Kampf um Freiheit, um die Möglichkeit, frei und kritisch denken und leben zu dürfen“, so Radka Denemarková, steht im Fokus der Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte.

Bedingungen totalitärer Herrschaft, Rassismus, Nationalismus und Sexismus werden in Lesungen und anschließenden Gesprächen mit den AutorInnen thematisiert. Es geht um Widerspruch gegen die Arroganz der Macht. „Wie kann so etwas mitten in Euro-pa passieren?“, wird Alhierd Bacharevic gefragt, wenn er vom brutalen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Menschen berichtet, die sich gegen die Diktatur engagieren. Menschenrechte werden mitten in Europa, an den Grenzen Europas bei der Abwehr von Flüchtlingen oder auch in Äthiopien verletzt. Davon erzählen Stimmen der Gerechtigkeit.

 

ich trug
den schwarzen koffer mit der angst
den weißen koffer mit den tränen
stellte sie auf die schwelle
des fremden hauses
setzte mich auf sie
den rücken zum weg …

Nach der Ankunft in Graz
Julia Cimafiejeva, Belarus

 

Lesungen & Gespräche

Julia Cimafiejeva (Belarus)
Alhierd Bacharevic (Belarus)
Mihret Kebede (Äthiopien)
Radka Denemarková (Tschechien)

Moderation: Thomas Wolkinger
Lesung der Texte auf Deutsch: Ninja Reichert
Dolmetsch: Mariya Donska

Covid-19-Sicherheitsvorkehrungen gemäß den aktuellen Vorschriften

 

Tag eins für WELTWORTREISENDE – Transnationale Grazer Literaturtage: Afrikanische Präsenz in der österreichischen Literatur

Veröffentlicht am 11. Oktober 2021 in der Kategorie

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN ist Schwarzen Stimmen in der österreichischen Literatur gewidmet. Fiston Mwanza Mujila, der die Texte zusammengestellt hat, konstatiert: „Die afrikanische Literatur im Lande ist vielseitig, abwechslungsreich, aber in den herkömmlichen Vertriebskanälen kaum sichtbar.“ Der Schwerpunkt bietet einen Einstieg in eine bislang wenig bekannte Literatur und Vorstellungswelt, die als afro-österreichische und vielleicht in nächster Zeit einfach als österreichische bezeichnet werden könnte. Gertrude Maria Grosseggers vielschichtige und transformative Poesie ergänzt diesen Abend auf unnachahmliche Weise.

Lesungen:

Abdelaziz Baraka Sakin (Sudan/Österreich)
Mihret Kebede (Äthiopien/Österreich)
Gertrude Maria Grossegger
(Österreich)

Abdelaziz Baraka Sakin (© Anne Burrell), Mihret Kebede (© Mihret Kebede), Gertrude Maria Grossegger (© Walter Steinwidder)

Gespräch mit Fiston Mwanza Mujila
Moderation: Andrea Stift-Laube
Lesung der Texte auf Deutsch: Ninja Reichert

Alle Infos: https://www.isop.at/2021/weltwortreisende-transnationale-grazer-literaturtage/

ISOP & FORUM STADTPARK
in Zusammenarbeit mit:
LICHTUNGEN, Afro-Asiatisches Institut Graz, Kulturvermittlung Steiermark

 

Gefördert von:
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport; Land Steiermark/Kultur, Europa, Sport; Stadt Graz/Kultur

 

Tag zwei für WELTWORTREISENDE – Transnationale Grazer Literaturtage: Auf der Suche nach neuen Sprachen

Veröffentlicht am 11. Oktober 2021 in der Kategorie

Yvonne Adhiambo Owuor, Valerie Fritsch und Marie Gamillscheg stehen beispielhaft für vielstimmige, hybride Erzählweisen der gegenwärtigen Weltliteratur. Bei aller Unterschiedlichkeit der individuell ausgeprägten Erzählverfahren werden ähnliche Themen verhandelt: Geschichtlich verursachte Traumata vor dem Hintergrund des Faschismus und des Kolonialismus, Sprachlosigkeit und die Suche nach einer neuen Sprache gehören ebenso dazu wie wie Fragen der Zugehörigkeit in einer ökologisch aus dem Lot geratenen Peripherie.

Lesungen:

Valerie Fritsch (Österreich)
Yvonne Adhiambo Owuor (Kenia)
Marie Gamillscheg (Österreich / Deutschland)

Valerie Fritsch (© Martin Schwarz), Yvonne Adhiambo Owuor (© Yvonne Adhiambo Owuor), Marie Gamillscheg (© Leonie Hugendubel)

Lesung der Texte von Yvonne Adhiambo Owuor auf Deutsch: Ninja Reichert
Moderation: Birgit Pölzl
Dolmetsch Englisch: Silvia Glatzhofer

 

ISOP & FORUM STADTPARK
in Zusammenarbeit mit:
LICHTUNGEN, Afro-Asiatisches Institut Graz, Kulturvermittlung Steiermark

 

Gefördert von:
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport; Land Steiermark/Kultur, Europa, Sport; Stadt Graz/Kultur

 

 

Tag drei für WELTWORTREISENDE – Transnationale Grazer Literaturtage: Unerhörte Stimmen – Das Schwarze Europa

Veröffentlicht am 11. Oktober 2021 in der Kategorie

Die Anthologie Kontinentaldrift. Das Schwarze Europa kartografiert die Stimmen der Schwarzen europäischen Diaspora. Damit liegt im deutschen Sprachraum erstmals ein breites Kompendium jüngerer Schwarzer LyrikerInnen vor, von denen die meisten zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt wurden. Die Anthologie stellt die Texte in einen gemeinsamen Kontext, der sich nicht auf das Schwarzsein beschränkt. Vier der in der Anthologie vertretenen DichterInnen kommen nach Graz zu Lesungen und einem Gespräch.

 

Lesungen:

Ubah Cristina Ali Farah (Somalia/Italien)
Dean Bowen (Surinam/Niederlande)
James Noël (Haiti/Frankreich)
Lisette Lombé (Kongo/Belgien)

Ubah Cristina Ali Farah (© Ubah Cristina Ali Farah), Dean Bowen (© Irwan Droog), James Noël (© Tineke de Lange), Lisette Lombé (© Gilles Fischer)

Präsentation der Anthologie Kontinentaldrift. Das Schwarze Europa, kuratiert und herausgegeben von Fiston Mwanza Mujila

 

Lesung der Texte auf Deutsch: Ninja Reichert
Moderation: Simon Inou

 

ISOP & FORUM STADTPARK
in Zusammenarbeit mit:
LICHTUNGEN, Afro-Asiatisches Institut Graz, Kulturvermittlung Steiermark

 

Gefördert von:
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport; Land Steiermark/Kultur, Europa, Sport; Stadt Graz/Kultur

 

 

WELTWORTREISENDE – Transnationale Grazer Literaturtage

Veröffentlicht am 5. Oktober 2021 in der Kategorie

 

Die transnationalen Literaturtage definieren sich als eine Kreuzung der Literatur, aber auch als ein Treffpunkt der Sprachen und Weltvorstellungen. Schwarzsein, Kriege, Heimat, Trauer, Erinnerung, Kolonialismus werden in den literarischen Texten beschrieben, Poesie, AutorInnenschaft und afrodiasporische Dimensionen in Gesprächen thematisiert. Eine Poesie der Gerechtigkeit macht die vielfältig-hybriden Stimmen von Weltwortreisenden hörbar, insbesondere auch jene Schwarzer PoetInnen. Dieser vielstimmige Chor poetologischer Diversität spiegelt sich in verästelt-komplexen und alles andere als homogenen Erzählweisen wider. Grenzen werden dabei als dekolonialisierende Orte der Begegnung verstanden.

Fiston Mwanza Mujila & Robert Reithofer

PROGRAMMFOLDER: WELTWORTREISENDE

 

Afrikanische Präsenz in der österreichischen Literatur

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN ist Schwarzen Stimmen in der österreichischen Literatur gewidmet. Fiston Mwanza Mujila, der die Texte zusammengestellt hat, konstatiert: „Die afrikanische Literatur im Lande ist vielseitig, abwechslungsreich, aber in den herkömmlichen Vertriebskanälen kaum sichtbar.“ Der Schwerpunkt bietet einen Einstieg in eine bislang wenig bekannte Literatur und Vorstellungswelt, die als afro-österreichische und vielleicht in nächster Zeit einfach als österreichische bezeichnet werden könnte. Gertrude Maria Grosseggers vielschichtige und transformative Poesie ergänzt diesen Abend auf unnachahmliche Weise.

Datum: Donnerstag, 14.10.2021, 19 Uhr
Ort: Forum Stadtpark

Lesungen:

Abdelaziz Baraka Sakin (Sudan / Österreich)
Mihret Kebede (Äthiopien / Österreich)
Gertrude MARIA Grossegger (Österreich)

Gespräch mit Fiston Mwanza Mujila
Moderation: Andrea Stift-LAUBE
Lesung der Texte auf Deutsch: Ninja Reichert

 

 Auf der Suche nach neuen Sprachen

Yvonne Adhiambo Owuor, Valerie Fritsch und Marie Gamillscheg stehen beispielhaft für vielstimmige, hybride Erzählweisen der gegenwärtigen Weltliteratur. Bei aller Unterschiedlichkeit der individuell ausgeprägten Erzählverfahren werden ähnliche Themen verhandelt: Geschichtlich verursachte Traumata vor dem Hintergrund des Faschismus und des Kolonialismus, Sprachlosigkeit und die Suche nach einer neuen Sprache gehören ebenso dazu wie wie Fragen der Zugehörigkeit in einer ökologisch aus dem Lot geratenen Peripherie.

Datum: Freitag, 15.10.2021, 19 Uhr
Ort: ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz

 Lesungen:

Valerie Fritsch (Österreich)
Yvonne Adhiambo Owuor (Kenia)
Marie Gamillscheg (Österreich / Deutschland)

 Lesung der Texte von Yvonne Adhiambo Owuor auf Deutsch: Ninja Reichert
Moderation: Birgit Pölzl
Dolmetsch Englisch: Silvia Glatzhofer

 

Unerhörte Stimmen: Das Schwarze Europa

Die Anthologie Kontinentaldrift. Das Schwarze Europa kartografiert die Stimmen der Schwarzen europäischen Diaspora. Damit liegt im deutschen Sprachraum erstmals ein breites Kompendium jüngerer Schwarzer LyrikerInnen vor, von denen die meisten zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt wurden. Die Anthologie stellt die Texte in einen gemeinsamen Kontext, der sich nicht auf das Schwarzsein beschränkt. Vier der in der Anthologie vertretenen DichterInnen kommen nach Graz zu Lesungen und einem Gespräch.

Datum: Samstag, 16.10.2021, 19 Uhr
Ort: ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz

Lesungen:

Ubah Cristina Ali Farah (Somalia / Italien)
Dean Bowen (Surinam /Niederlande
James Noël (Haiti / Frankreich)
Lisette Lombé (Kongo / Belgien)

Präsentation der Anthologie Kontinentaldrift. Das Schwarze Europa, kuratiert und herausgegeben von Fiston Mwanza Mujila

Lesung der Texte auf Deutsch: Ninja Reichert
Moderation: Simon Inou

  

ISOP & FORUM STADTPARK
in Zusammenarbeit mit:
LICHTUNGEN, Afro-Asiatisches Institut Graz, Kulturvermittlung Steiermark

 

Gefördert von:
Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport; Land Steiermark/Kultur, Europa, Sport; Stadt Graz/Kultur

 

ISOP/Projekt IKU & Graz 2020: „Graz als Stadt der vielfältigen Zukunft“ am 23.7.2021

Veröffentlicht am 6. Juli 2021 in der Kategorie

Graz war Kulturhauptstadt Europas, ist eine Stadt der Menschenrechte seit mehr als 20 Jahren, eine UNESCO City of Design und vieles mehr. Hier leben Menschen aus 150 bis 160 Nationen und hier werden mehr als 200 Sprachen gesprochen. Graz ist bereits eine Stadt der Vielfalt, nicht nur hinsichtlich Nationalitäten, Ethnien, Sprachen oder Religionen, sondern hier leben auch Menschen aller Altersgruppen, Senior*innen wie Studierende, Menschen mit und ohne Behinderung. Ein fruchtbares Miteinander auf Basis dieser Vielfalt in unserer Stadt zu gestalten ist Ziel und Herausforderung zugleich.

Rückblickend möchten wir das Kulturjahr Revue passieren lassen und gemeinsam das Projekt mit Film, Diskussion, Musik und Buffet abschließen.

Programm

Live-Musik von MUNDWERK – die besondere Band (Musiker*innen mit Handicap, die im Pius-Institut der Kreuzschwestern in Bruck an der Mur gemeinsam mit  Begleitern professionell Musik machen)

Poetry Slam mit Precious Nnebedum

Filmvorführung & Diskussion zum Thema Religiöse Vielfalt in Graz/Vielfalt und Rassismus im 21. Jahrhundert

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Konrad, Historiker
Mag.a Daniela Grabovac, Antidiskriminierungsstelle Steiermark
Mag.a Waltraud Hamah Said-Hödl, Pastoralassistentin im Pfarrverband Graz
Mag.a Janina Engel, aufgewachsen in Graz und Mitglied einer jüdischen Gemeinde, Art Direktorin in Wien, Spezialisierung auf NGOs
Mag. Dr. Asker Bassem, Uni Graz, Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft

Moderation: Ute Baumhackl, Kleine Zeitung

Bilderausstellung von Sazgar Salih & Saman Ahmed und Fotos von Peter Purgar

Buffet: ISOP-plauderBar

Diese Veranstaltung ist Teil von “Graz als Stadt der vielfältigen Zukunft – Ohne Angst verschieden sein”, einer Reihe von ISOP/Projekt IKU im Rahmen von „Graz – unser Kulturjahr 2020“.

ISOP-Schulsozialarbeit: Raise Your Voice – Wir schauen hin, wir hören zu!

Veröffentlicht am 2. Juli 2021 in der Kategorie

Die Corona-Zeit hat Kindern und Jugendlichen vieles abverlangt. Erwachsene beschreiben die Situation, die Herausforderungen, die Anforderungen, die Schwierigkeiten und Probleme meist sehr gut. Oder doch nicht? Selten haben Kinder und Jugendliche selbst das Wort. Das Projekt “Raise Your Voice” der ISOP-Schulsozialarbeit stellt Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt!

Kommende Woche werden täglich Videos von und mit Schüler*innen auf dem Blog von ISOP-Schulsozialarbeit veröffentlicht. Schauen wir hin, hören wir ihnen zu, was sie uns aus ihren Erfahrungen berichten können und was ihnen hilft, durch schwierige Zeiten zu kommen.

 

ISOP & Graz 2020: „150 Values“ mit Josef Klammer, Fiston Mwanza Mujila und The Styrian Improvisers Orchestra

Veröffentlicht am 1. Juli 2021 in der Kategorie

In Graz werden mindestens 150 Sprachen gesprochen. Siri, Alexa, Language Translation Devices und Sprachsynthese-Software sprechen einen Großteil dieser Sprachen. Aus diesen synthetischen Stimmen extrahiert Josef Klammer sein Klangmaterial und generiert die Musik aus dem Internationalen Phonetischen Alphabet, aus Phonemen, Wörtern, Buchstabenfolgen und Satzzeichen.

Diese Musik erklingt gemeinsam mit der Vocal-Performance von Fiston Mwanza Mujila und dem Styrian Improvisers Orchestra, dirigiert und gesteuert in Echtzeit.

Josef Klammer: Wii-controller, artifical voices, conducting
(Foto: Miran Kramar)

Fiston Mwanza Mujila: vocals, performance
(Foto: ISOP/Maryam Mohammadi, ed. by J. Klammer)

The Styrian Improvisers Orchestra:

Claudia Cervenca: vocals

Se-Lien Chuang: mouth organ, voice

Denovaire: polysynth

Annette Giesriegl: vocals

Seppo Gründler: guitar

Richie Herbst:electronics

Harald Hofmeister: guitar

Yvonne Hofmeister: vocals
Michl Laab: guitar

Alfred Lang: trumpet

Margarete Maierhofer-Lischka: upright bass

Oskar Mörth: vocals

Keyvan Paydar: drums

Mara Probst: viola, voice

Franz Schmuck: percussion, voice

Andreas Weixler: guitar

Christoph Wundrak: trumpet, euphonium

 

ISOP-Lehrgang zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung: Start im Mai 2021

Veröffentlicht am 26. April 2021 in der Kategorie

Der nächste Lehrgang zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung beginnt am 27. Mai 2021.

Als Absolvent*in des Lehrgangs haben Sie

  • Ihre individuelle Kompetenz in der (Beratungs-)Arbeit mit zugewanderten und geflüchteten Menschen erhöht
  • Ihr kulturelles, politisches, rechtliches und soziales Hintergrundwissen erweitert
  • Sicherheit in interkulturellen Zusammenhängen entwickelt
  • Kompetenz zur Einleitung und Weiterentwicklung von diversitätsorientierten und antidiskriminatorischen Öffnungsprozessen erworben

 

Das neue Programm mit allen Terminen und Referent*innen:
Lehrgangsprogramm 2021_2022

Anmeldeformular

Kontakt:

Helga Schicho
ISOP – Innovative Sozialprojekte GmbH
Dreihackengasse 2, 8020 Graz
Tel.: 0316 | 76 46 46-35
Mobil: 0699/14600010
E-Mail: helga.schicho@isop.at

 

Dieses Bildungsangebot ist durch die Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

www.wba.or.at

 

Fördergeber

Bridging Barriers: Kompetenzen von Expert:innen in der Basis- und Erwachsenenbildung

Veröffentlicht am 14. April 2021 in der Kategorie

Im Rahmen von Erasmus+ möchte das Projekt Bridging Barriers zur Professionalisierung von Basisbildner:innen in Europa beitragen. In Österreich wird ISOP dazu eine Weiterbildung veranstalten. Unser Erfahrungswissen als Praktiker:innen und unsere professionellen Fähigkeiten sollen dabei sichtbar werden, indem wir sie benennen und analysieren.

Programm

Zur Anmeldung

 

ORF 1, 24.3.2021, 20.15 Uhr: dok 1 berichtet über ISOP-Basisbildung

Veröffentlicht am 17. März 2021 in der Kategorie

Analphabetismus in Österreich: Sie haben die Pflichtschule absolviert, viele haben einen Job, manche leiten sogar ein eigenes kleines Unternehmen: die 15 Prozent der Österreicher*innen, die nicht ausreichend lesen, schreiben und rechnen können. All jene, die Alphabetisierungskurse besuchen, brauchen geeigneten Lesestoff und eine Lobby, die ihren Weg aus der Scham begleitet.
Lisa Gadenstätter besucht Menschen aus allen Bevölkerungsschichten. Betroffen sind mittellose Zuwanderer*innen genauso wie erfolgreiche Unternehmensgründer*innen. Lisa will es genau wissen; wie passiert das in einem Land, in dem wir acht Jahre Pflichtschule haben? Und wie überleben diese Menschen im Alltag, wie tricksen sie sich durch, sodass es oft niemand im Umfeld bemerkt?
(Quelle: ORF, Link zur Sendungsankündigung)

Link zur Vorschau: https://tvthek.orf.at/profile/Additional-Content/1670/Dok-1/14085964

Fotos von den Dreharbeiten beim ISOP-Projekt Neue Wege – Basisbildung für Erwachsene: Melanie Wiedner

Deutsch, Mathe, Englisch: Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen oder Student*innen mit Lernhilfeerfahrung gesucht!

Veröffentlicht am 3. März 2021 in der Kategorie

Das ISOP-Projekt Interkulturelle und Offene Jugendarbeit sucht ehrenamtliche Mitarbeiter*innen oder Student*innen mit Lernhilfeerfahrung für Kinder-und Jugendliche in der NMS-und AHS für die Schulfächer Deutsch, Mathematik und Englisch.

Auf Anrufe und Mails freut sich:

Yaşar Genç, B.A.
Tel: 0316/76 46 46-3 oder 0699/14600024

Herzliche Gratulation an die 16 Absolvent*innen des ISOP-Lehrgangs zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung 2020/21!

Veröffentlicht am 11. Februar 2021 in der Kategorie

Der 16. Durchgang dieser berufsbegleitenden Weiterbildung fand unter besonderen Umständen statt: Der Beginn des Zertifikatslehrgangs musste aufgrund der Covid-Pandemie von Februar auf Juni verschoben werden, was zur Folge hatte, dass die Teilnehmer*innen die Module in kürzeren Zeitintervallen und somit in größerer Dichte zu absolvieren hatten. Demgegenüber wurden im Seminarraum die Abstände untereinander immer größer, bis schließlich die beiden letzten Module und der Abschluss mit der Präsentation der Transfergruppenarbeit sowie der individuellen schriftlichen Abschlussarbeiten überhaupt im digitalen Raum stattfinden mussten.

Doch ließen sich die Teilnehmer*innen davon in ihrer Motivation und in ihrem Engagement nicht beeinträchtigen und brachten in alle Module ihre unterschiedlichen (beruflichen) Expertisen, Erfahrungen und Problemstellungen aktiv ein. Auch die Referent*innen adaptierten ihre Module so, dass die Veranstaltungen in Präsenz einerseits den Schutzverordnungen entsprachen und andererseits sowohl in Präsenz als auch digital Interaktionen und Voneinander- und Miteinander-Lernen gut möglich waren.

Dass es dafür viel Stoff und Anlässe gab, lag nicht nur an den Themen Migration/Flucht – Integration – Antirassismus – soziale Gerechtigkeit – Diversität, sondern auch daran, dass die Teilnehmer*innen durch ihre große Heterogenität, was z. B. ihr Alter, ihren Beruf, ihre Herkunft (sozial, regional, national: Bulgarien, Guatemala/USA, Irak, Iran, Litauen, Österreich, Russland, Spanien) anlangt, diesbezüglich reichliches lebensweltliches Erfahrungswissen mit- und einbrachten.

Entsprechend lautet das Resümee einer Absolventin, das sich in Variationen bei allen Rückmeldungen wiederfindet: „Es ist schön zu wissen und zu sehen, dass es so viele Menschen gibt, die eine gemeinsame Grundhaltung zu Vielfalt und Interkulturalität teilen. Ich finde es großartig, dass ISOP hier einen Lehrgang bietet, der auch ohne enorm hohe Kosten und Studium absolviert werden kann. Danke für alles, was ihr schon getan habt und tut.“

So ist nach elf inhaltlichen Modulen, nach Reflexions- und Coachingeinheiten, nach selbstorganisierter Transfergruppenarbeit, nach dem Verfassen und Präsentieren der schriftlichen Abschlussarbeit und dem Erwerb eines Zertifikats nur noch ein wichtiger Teil für den erfolgreichen Abschluss des 16. Lehrgangs ausständig: das gemeinsame leibhaftige Feiern, sowie es die Pandemie wieder erlaubt.

Helga Schicho

 

Der nächste Lehrgang beginnt am 16. April. Anmeldeschluss: 22. April 2021.

Lehrgangsprogramm 2021_2022

Anmeldeformular

 

Dieses Bildungsangebot ist durch die Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert.

www.wba.or.at