Literaturabende mit Weltwortreisende bei ISOP
Am 22. und 23. Oktober 2026, jeweils um 19:00 Uhr, finden bei ISOP in der Dreihackengasse 2 in Graz zwei internationale Literaturabende mit Weltwortreisende statt. Sieben Autor*innen beschäftigen sich in ihren Lesungen mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen, kolonialer Vergangenheit, kulturellem Erbe und aktuellen Herausforderungen.
Donnerstag, 22. Oktober 2026, 19:00 Uhr – ÜBER MACHT UND HEGEMONIE
Lesungen mit Don Mee Choi (USA/Südkorea), Francesca Melandri (Italien) und Makenzy Orcel (Haiti)
Wie kann Literatur Zensur, Propaganda und dem gesellschaftlichen Vergessen entgegenwirken? Die drei Autor*innen setzen sich mit historischen Traumata, Imperialismus und Kolonialismus auseinander. Don Mee Choi thematisiert in ihrer dokumentarischen Lyrik militärische Gewalt, US-Imperialismus und Diktaturen. Francesca Melandri beleuchtet Italiens verdrängte koloniale und faschistische Vergangenheit. Makenzy Orcel gibt in seinen Gedichten und Romanen Menschen am Rande der Gesellschaft eine Stimme.
Freitag, 23. Oktober 2026, 19:00 Uhr – DIE WELT IN VIER AKTEN
Lesungen mit Babs Gons (Niederlande), Sofia Jernberg (Schweden), Roger Robinson (Großbritannien) und Stefan Schmitzer (Österreich)
Vier Künstler*innen verbinden Poesie, Performance und avantgardistische Musik mit gesellschaftskritischen Perspektiven. Stefan Schmitzer beschäftigt sich in seinem Gedichtband space waste mit der Umweltkrise und zunehmendem Weltraummüll. Roger Robinson thematisiert in Poesie, Musik und künstlerischen Kollaborationen das kulturelle Erbe und dessen Weitergabe. Babs Gons setzt sich mit kolonialer Erinnerung, Sklaverei, Schwarzsein, Frausein und dem Körper als politischem Raum auseinander. Sofia Jernberg verbindet in ihren experimentellen Kompositionen afrikanische und westliche Musiktraditionen.
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Veranstaltungsort und Kontakt:
ISOP – Innovative Sozialprojekte
Dreihackengasse 2, 8020 Graz
Kontakt: Robert Reithofer
Telefon: 0699 10308576
