Kategorie: News
„Social Cities“: Besuch aus Tschechien
Am 22. Mai durfte ISOP eine „Social Cities“-Delegation aus Tschechien begrüßen, deren TeilnehmerInnen sich in Graz und der Steiermark über soziale Projekte informierten. ISOP stellte an zwei Beispielen (Beschäftigungsprojekt und Basisbildung) konkrete Projektarbeit vor. Schwerpunkt der anschließenden Diskussion waren Förderungs- und Ausschreibungsmodalitäten sowie Möglichkeiten von Projektpartnerschaften.
Fotoserie vom Besuch bei ISOP und vom Empfang bei Vizebürgermeisterin Martina Schröck im Rathaus von Mag.a Corinna Furtmüller/ISOP und Mag.a Marlene Schnepfleitner/bbs:
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Druckfrisch: ISOTOPIA und ISOP-Pressespiegel
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Die jüngste Ausgabe unserer Zeitschrift ISOTOPIA – Forum für gesellschaftspolitische Alternativen ist prall gefüllt mit Geschichten, Fotos und auch der einen oder anderen Anekdote aus einem Vierteljahrhundert ISOP – ein Jubiläum, das wir 2012 gefeiert haben: 25 Jahre, 25 Meilensteine, 1000 Erinnerungen und ein Blick in die Zukunft.
https://www.isop.at/publikationen/isotopia/alle-ausgaben/
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Ebenfalls druckfrisch auf dem Tisch liegt der ISOP-Pressespiegel 2012. https://www.isop.at/publikationen/pressespiegel/ |
Start für BildungsVielfalt – BildungsChance
- Beratung und Begleitung zu höherer Bildung und
- Pilotlehrgang Berufsreifeprüfung
Alle Infos:
https://www.isop.at/tatigkeitsfelder/qualifizierung-bildung/bildungsvielfalt-bildungschance/
Eindrücke vom Weltsozialforum in Tunis
Rund 50.000 Menschen aus 120 Ländern haben sich Ende März zum Weltsozialforum in Tunis getroffen.
Robert Reithofer
„Ich fühle mich wie eine Fremde im eigenen Land“, merkt eine junge Tunesierin gleich beim ersten Gespräch kurz nach meiner Ankunft in Tunis an. Wie viele vor allem junge Tunesier hat sie sich seit Monaten in der Vorbereitung des Weltsozialforums engagiert, wie viele andere befürchtet sie, dass die Rechte der Frauen Schritt für Schritt von den Islamisten eingeschränkt werden. Ganz bewusst wurde vor diesem Hintergrund das Weltsozialforum zum ersten Mal in einem arabischen Land organisiert, die Errungenschaften der tunesischen Revolution sollten damit unterstützt werden.
Die Spaltung zwischen den religiös und säkular orientierten Kräften, die sich durch die tunesische Gesellschaft zieht, spielte in den Diskussionen des Weltsozialforums eine zentrale Rolle. Seit das Weltsozialforum erstmals 2001 in Porto Alegre unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ als Kontrapunkt zum Weltwirtschaftsforum in Davos stattfand, wird die Frage der Sinnhaftigkeit gestellt. Wie soll es möglich sein, angesichts derart heterogener Positionen und Perspektiven, wie sie beim Weltsozialforum zur Sprache kommen, gesellschaftsverändernd wirken zu können? Oder grundsätzlicher gefragt: Hat sich das Weltsozialforum nicht angesichts neuer Bewegungen wie Occupy längst überholt?
Ringen um Menschenwürde
Gerade das Treffen in Tunis allerdings hat die unverzichtbare Bedeutung des Weltsozialforums klar gemacht. Ganz wesentlich für den Erfolg war, dass gerade jene Kräfte, die für die tunesische Revolution vor etwas über zwei Jahren verantwortlich waren, nach Tunesien eingeladen haben. Immer wieder wurde von den Gastgebern in Gesprächen hervorgehoben, dass das Forum eine wichtige und hilfreiche Rolle im Kampf um die Errungenschaften der Revolution spielt. Der wesentlichste Grund für den Erfolg war also wohl die Anbindung an einen Ort des gesellschaftspolitischen Kampfes, der in seinem Ringen um Menschenwürde noch nicht entschieden ist.
Unter dem Titel „Würde“, der in mehrere Sprachen übersetzt das Stadtbild von Tunis prägte, wurde in einer enormen Anzahl an Workshops und Veranstaltungen Themen wie Steuergerechtigkeit, soziale Ungleichheit, ökologische Herausforderungen, die Landwirtschaft in Ländern des Südens, Flucht und Migration bis hin zur Lage in Syrien und Palästina diskutiert. Austausch, Diskussion und die Möglichkeiten, voneinander zu lernen und sich über Grenzen hinweg zu vernetzen, standen dabei im Fokus. Nach wie vor stellt das Weltsozialforum den weltweit einzigen Treffpunkt dar, wo in umfassender Weise ökonomische, soziale, ökologische und demokratische Herausforderungen in ihrer wechselseitigen Bedingtheit diskutiert werden.
Die Finanzkrise und ihre Folgewirkungen der sozialen Prekarisierung wurden entsprechend als Teil einer umfassenden zivilisatorischen Krise debattiert, die sich gleichzeitig als soziale, wirtschaftliche und ökologische Krise äußert. Die Wichtigkeit des Weltsozialforums ist auch darin zu sehen, dass in der Reflexion gesellschaftspolitischer Widersprüche und Herausforderungen die lokale und die globale Perspektive nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Unübersehbar geprägt hat das Weltsozialforum die Ermordung des tunesischen Linkspolitikers Chokri Belaid im Februar. Weit über Parteigrenzen hinaus wurde Belaid für sein Engagement in sozialen Fragen anerkannt und auch dafür geschätzt, dass er sich als Rechtsanwalt zur Zeit der Diktatur Ben Alis menschenrechtlich engagierte. Eingesetzt hat er sich zu dieser Zeit auch für Muslime, die er teils gratis vertrat. Seine Mörder kommen vermutlich aus dem Umfeld der Salafisten. „Wisst ihr in Europa über die Ermordung Chokri Belaids Bescheid“, fragte mich ein älterer Herr bei der Eröffnungskundgebung des Weltsozialforums am Platz des 14. Jänner, benannt nach dem Tag, an dem Ex-Diktator Ben Ali abtreten musste.
Habib Adaili, ein langjähriger Freund und politischer Weggefährte Chokri Belaids betont die Wichtigkeit, das Erbe Belaids fortzuführen. Eine konsequente Absage an Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung und Lebensmittelpreise, die für die ärmere Bevölkerung erschwinglich sind, nennt er als politische Anliegen, die weit über Tunesien hinaus von existentieller Bedeutung sind. Auch diese Begegnungen sind ein Beispiel für die Wichtigkeit des Kennenlernens lokaler politischer Kämpfe, die die Grundlage für einen Austausch von Perspektiven über nationale Grenzen hinweg darstellen.
Flucht- und Migrationsbewegungen als zentrale Themen
Die Migrationspolitik hat sich nach der tunesischen Revolution nicht wirklich geändert. Anliegen der EU ist es nach wie vor, die Grenzen dicht zu machen, entsprechend übt sie vor dem Hintergrund sicherheitspolitischer Interessen wirtschaftlichen Druck auf Tunesien wie auch die anderen Staaten des Maghreb aus, an der europäischen Abschottungspolitik mitzuwirken. Das Weltsozialforum machte dagegen die südliche Perspektive sichtbar, Flüchtlinge und Migranten, die an den Mauern Europas scheiterten, nahmen am Forum teil und erzählten ihre Geschichte, unter anderem auch von der Mitverantwortung der EU etwa durch ihre Agrarpolitik für Lebensverhältnisse, die Menschen ihre Lebensperspektiven rauben.
Die Vision einer anderen Welt wurde in Tunis im Plural diskutiert, Mitstreiter der Occupy-Bewegung und der Indignados, der sozialen Bewegung der Empörten, brachten ihre Perspektive des Engagements für Menschenwürde ein. Die Wichtigkeit des Weltsozialforums am Ort der tunesischen Revolution lässt sich nicht an fertigen Konzepten für eine bessere Welt messen. Seine Bedeutung kann vielmehr als weltweite Suchbewegung vieler Menschen und Bewegungen charakterisiert werden, die sich in all ihrer Verschiedenheit für eine Welt ohne Ausbeutung engagieren. Eine Anknüpfung an diese Suchbewegung wäre auch für eine Belebung der politischen Kultur in Österreich von Relevanz, verstanden als demokratische Auseinandersetzung jenseits der Leere einer erstarrten „großen“ Koalition und rechten Kräften, die das von dieser geschaffene politische Vakuum füllen.
derStandard.at, 12.4.2013
Fordergrund: Neue Info-Tage im April
Das Projekt “Im Fordergrund lernen” richtet sich an Frauen und Männer, gleichermaßen an MigrantInnen und ÖsterreicherInnen, die Neues lernen wollen. Der Einstieg in einen neuen Kurs ist im April 2013 möglich.
Die nächsten Info-Tage bei ISOP:
Mittwoch, 10.04.2013
Dienstag, 16.04.2013
Dienstag, 23.04.2013
Dienstag, 30.04.2013
jeweils um 9.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)
Im April finden auch bei nowa Info-Tage statt: www.nowa.at
Jakominiplatz 16, 2. Stock, 8010 Graz, Tel.: 0316/48 26 00
Nähere Informationen zu den Kursen in Graz: ‚
0316/71 66 78-28
0316/71 66 78-70
0316/71 66 78-23
Nähere Informationen zu den Kursen in Bruck:
03862/58 2 15
Abschluss des 8. Lehrgangs zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung
20 Absolventinnen und Absolventen nahmen am 28. Februar ihre Zertifikate von Landeshauptmannstellvertreter Siegfried Schrittwieser in Empfang, der nicht nur ihre Leistungen und ihr Engagement würdigte, sondern auch den Auftrag des Landes Steiermark an ISOP und bfi bekräftigte, diesen Lehrgang weiter durchzuführen.
Die Lehrgangsteilnehmenden nutzten das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot, um
- Ihre individuellen Kompetenzen in interkulturellen Beratungskontexten zu erhöhen ihr rechtliches, kulturelles, politisches und soziales Hintergrundwissen zu erweitern
- in Austausch und Dialog mit den ReferentInnen und den anderen Teilnehmenden über interkulturelle (berufliche) Erfahrungen zu treten
- sich Kompetenz bei der Einleitung und Weiterentwicklung von interkulturellen, diversitätsorientierten, antidiskriminatorischen Öffnungsprozessen anzueignen
Durch die unterschiedlichen Zugänge und Arbeitsbereiche sowohl der ReferentInnen als auch der Teilnehmenden wurde der Themenbogen Migration – Integration – Dviersität – Antidiskriminierung aus vielen Blickwinkeln beleuchtet, erarbeitet und erspürt.
In selbstorganisierter Transfergruppenarbeit gab es die Gelegenheit, sich in bestimmte Themen zu vertiefen und neue Netzwerke zu knüpfen.
In einer schriftlichen Abschlussarbeit schließlich wurde von den einzelnen VerfasserInnen noch einmal ein für das eigene Arbeitsfeld praxisrelevantes Thema in Form eines Konzepts oder einer Reflexion behandelt.
Die Anmeldefrist für nächsten Lehrgang läuft bis 27. März.
Hier geht’s zum Infoblatt_2013 und zum Anmeldeformular .
Der Lehrgang ist mit 10 ETCS im Rahmen der wba akkreditiert.
Gefördert von: Land Steiermark/Soziales und Arbeit
Abschluss der ersten Ausbildungsgruppe zur Fachsozialbetreuerin
Im Februar 2013 konnte die erste FSB-Gruppe ihren Abschluss feiern. Alle 14 Frauen absolvierten erfolgreich die kommissionelle Prüfung, zehn von ihnen mit ausgezeichnetem Erfolg, eine mit gutem Erfolg, drei mit Erfolg. Die anderen Teilnehmerinnen, die ebenfalls mit der Ausbildung begonnen haben, schlossen als Pflegehelferinnen ab und sind seither als solche beschäftigt.
Im März 2013 beginnt die dritte FSB-Ausbildung mit Schwerpunkt Altenarbeit für Migrantinnen im Verbund mit dem ZAM Steiermark, Regionalstelle Nowa, und dem Ausbildungszentrum für Sozialberufe der Caritas.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und umfasst intensive Theorie- und Praxisanteile, welche im Ausbildungszentrum für Sozialberufe der Caritas sowie in Unternehmen der Region absolviert werden. Eine begleitende Deutschförderung von ISOP unterstützt bei der Weiterentwicklung der sprachlichen Kompetenzen und vertieft die Fachsprache. Integriert ist weiters die Ausbildung zur Pflegehelferin, welche als Grundlage für die Berufsausübung und Höherqualifizierung zur FachsozialbetreuerIn gilt.
Während der Ausbildung erhalten die Teilnehmerinnen eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) und sind unfall- und krankenversichert.
Das Kooperationsprojekt wird finanziert durch den Landesschulrat Steiermark/BMUKK, das AMS Steiermark und das Land Steiermark.
9. Lehrgang zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung: Beginn im April
Der 9. Lehrgang zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung beginnt im April.
Anmeldeschluss: 27. März 2013
Der Lehrgang richtet sich an MitarbeiterInnen von öffentlichen und privaten Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Schule/Jugend/Bildung, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, Integration, Gemeinwesen/Verwaltung sowie SozialpartnerInnen.
Ziele des Lehrgangs:
- die individuelle Kompetenz in der Beratungsarbeit mit ImmigrantInnen zu erhöhen
- das kulturelle, politische, rechtliche und soziale Hintergrundwissen zu erweitern
- vor dem Hintergrund der eigenen (beruflichen) Erfahrungen und Alltagsprobleme mit den SeminarleiterInnen und Teilnehmenden in einen Dialog zu treten
- Sicherheit in interkulturellen Zusammenhängen zu entwickeln
- die Kompetenz bei der Einleitung und Weiterentwicklung von interkulturellen diversitätsorientierten Öffnungsprozessen zu fördern
Der Lehrgang wird von ISOP in Kooperation mit dem bfi angeboten und ist durch die Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert. www.wba.or.at
Details sowie das Anmeldeformular finden Sie hier:
„Fordergrund“: Kursstart im April 2013
Das Projekt “Im Fordergrund lernen” richtet sich an Frauen und Männer, gleichermaßen an MigrantInnen und ÖsterreicherInnen, die Neues lernen wollen. Der Einstieg in einen neuen Kurs ist im April 2013 möglich.
Die nächsten Info-Tage bei ISOP:
Mittwoch, 10.04.2013
Dienstag, 16.04.2013
Dienstag, 23.04.2013
Dienstag, 30.04.2013
jeweils ab 9.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr
Im April finden auch bei nowa Info-Tage statt:
www.nowa.at
Jakominiplatz 16, 2. Stock, 8010 Graz, Tel.: 0316/48 26 00
Nähere Informationen zu den Kursen in Graz:
0316/71 66 78-28
0316/71 66 78-70
0316/71 66 78-23
Nähere Informationen zu den Kursen in Bruck:
03862/58 2 15
ISOP-Lehrgang: Fachspezifische Erstausbildung für BasisbildungstrainerInnen
Von Februar bis August 2013 findet der ISOP-Lehrgang „FEA – Fachspezifische Erstausbildung für BasisbildungstrainerInnen“ berufsbegleitend in Graz statt und ist in 6 Module aufgeteilt. Er stellt die wesentlichen Prinzipien gelungener Vermittlung von Basisbildungsinhalten in den Vordergrund.
Der Lehrgang richtet sich an TrainerInnen, deren Institutionen im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung akkreditiert sind und eine Förderzusage vom Land haben. Restplätze können vergeben werden an TrainerInnen, die in akkreditierten Institutionen arbeiten und in Ausnahmefällen an weitere TrainerInnen aus gemeinnützigen Einrichtungen.
Nähere Informationen finden Sie in unserem Infoblatt.
In Erinnerung an Maruša Krese, gestorben am 7.1.2013 in Ljubljana, Slowenien
Sensibel, aufmerksam und emphatisch
Im Alter von 65 Jahren ist am 7. Jänner die große slowenische Schriftstellerin Maruša Krese gestorben. 2005 ist sie als Stadtschreiberin nach Graz gekommen und hat in den Folgejahren durch ihr künstlerisches und journalistisches Wirken in der Steiermark bleibende Spuren hinterlassen. Gemeinsam mit der Fotografin Meta Krese hat sie in den letzten Jahren mehrere Projekte mit ISOP umgesetzt. Für die aktuelle Ausgabe des FALTER hat Robert Reithofer einen Nachruf auf Maruša Krese geschrieben:
Krese_Marusa_Nachruf_Falter_2013_3
ISOP wünscht erholsame Feiertage und guten Rutsch!
Ausbildung für Migrantinnen: „Fachsozialbetreuerin mit Schwerpunkt Altenarbeit“
ISOP, Caritas und zam – Zentrum für Ausbildungs-Management starten 2013 eine neue Ausbildung für Migrantinnen zur „Fachsozialbetreuerin mit Schwerpunkt Altenarbeit“.
Die Ausbildungstermine im Überblick:
- Informationsveranstaltungen:
20. November 2012 13:00-15:00 Uhr
04. Dezember 2012 13:00-15:00 Uhr
07. Jänner 2013 10:00-12:00 Uhr
10. Jänner 2013 10:00-12:00 Uhrbei zam Steiermark GmbH,
Regionalstelle nowa, Jakominiplatz 16/2. Stock,
8010 Graz, Tel.: 0316/48 26 00
- Kurs zur Orientierung und Erprobung:
Februar 2013, 4 Wochen, ganztags - Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin:
März 2013 – März 2016
3 Jahre, ganztags mit begleitendem Deutschunterricht
(schulische Ausbildung & zam-Implacementstiftung)
Alle Details: siehe Infoblatt
Nachlese: „ISOP 25 – Die Stärkung des Sozialen“
Am 5. Oktober 2012 lud ISOP zur Tagung „ISOP 25 – Die Stärkung des Sozialen. Bestandsaufnahme und Perspektiven für die nächsten 25 Jahre“ ins Grazer Dominikanerkloster.
Eröffnungsvortrag und Impulsreferate zum Nachlesen:
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Vortrag von Martin Schenk |
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Referat von Christian Eichbauer |
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Referat von Monika Kastner |
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Referat von Beate Großegger |
Zusammenfassungen der Ergebnisse der Fokusgruppen:
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Fokusgruppe Jugend Rainer Saurugg |
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Fokusgruppe Arbeit Silvia Goehring |
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Fokusgruppe Basis:Bildung Brigitte Donnelly |
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„Zur Stärkung des Sozialen„, Artikel von Michaela Vretscher, in gekürzter Form erschienen auch im Magazin Klipp 11/2012.
Fotogalerie
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Im Fordergrund lernen
Der Kurs „Im Fordergrund lernen“ richtet sich an Frauen und Männer, gleichermaßen an MigrantInnen und ÖSterreicherInnen, die Neues lernen wollen. Ab November 2012 ist ein Kurseinstieg bis Jänner 2014 laufend möglich.
Start des Projektes Gesundheitsförderung am 2. Arbeitsmarkt
Am 3. September 2012 startete das neue ISOP-Projekt
„Gesundheitsförderung am 2. Arbeitsmarkt“.
Wir wollten an das erfolgreiche ISOP-Vorgängerprojekt „Gesundheitskompetenz in der Basisbildung“ (2009 – 2011) anschließen und die dort erprobten Projektaktivitäten und -maßnahmen weiterentwickeln. Konkret haben wir uns für die Zielgruppe der Transitarbeitskräfte in Steirischen Beschäftigungsbetrieben entschieden. Als Kooperationspartner spielt hier das BBS Netzwerk eine besonders wichtige Rolle. Es ist unser Ziel, Gesundheitsförderung für die sozial benachteiligte Zielgruppe (Personen am 2. Arbeitsmarkt) als Querschnittsmaterie in die teilnehmenden Beschäftigungsbetriebe einfließen zu lassen. Konkret bieten wir eine mehrteilige, zielgruppenadäquate Workshop-Reihe an, die sich mit den zentralen Themen der Gesundheitsförderung (Ernährung, Bewegung, psychosoziales Wohlbefinden und Suchtprävention) auseinandersetzt. Zusätzlich wird es Weiterbildungsangebote für MultiplikatorInnen und Schlüsselkräften geben, damit inhaltliches Know-how nachhaltig verankert werden kann. Darüber hinaus wird ein überregionales Fachgremium installiert, welches das Projekt während der gesamten Laufzeit von 24 Monaten begleiten wird.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Fonds Gesundes Österreich, des Gesundheitsressorts des Lands Steiermark, des Arbeitsmarktservice Steiermark, des Europäischen Sozialfonds, des Sozial- und Arbeitsressorts des Landes Steiermark und des Netzwerks Beschäftigungsbetriebe Steiermark.
Weltalphabetisierungstag 2012
Am 8. September fand der Weltalphabetisierungstag 2012 statt. Vier ISOP-Basisbildungsprojekte (Neustart Grundbildung, FLIeG, interkulturelle Basisbildung für MigrantInnen, In.Bewegung) beteiligten sich an der österreichweite durchgeführten Aktion.
15 von 100 Erwachsenen können nicht ausreichend lesen, schreiben oder rechnen.
Niemand sieht sie.
Niemand spricht darüber.
Wir schon! Mit einer Radfahraktion durch Graz!
Schön war‘s!
Fotogalerie
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ISOP im Internet
ISOP-Homepage: www.isop.at
ISOP auf Facebook: https://www.facebook.com/ISOP.Innovative.Sozialprojekte
ISOP/Gesundheitsförderung am 2. Arbeitsmarkt: http://gesundheitsprojekt.isop.at
ISOP/In.Bewegung: www.zukunft-basisbildung.at
ISOP/IKU: www.isop.at/iku
ISOP-Schulsozialarbeit: http://www.isop-schulsozialarbeit.at/
ISOP-Streetwork Bruck und Kapfenberg: www.streetwork.cc
ISOP-Streetwork Oberes Mürztal: www.streetworkmuerztal.at
ISOP-[aus]ZEIT: www.auszeit.cc
redenstattwarten: http://www.redenstattwarten.at/pages/info
Fordergrund: http://www.teknowa.at/fordergrund/
facebook.com/streetwork.gleisdorf
www.facebook.com/zukunft-basisbildung
https://www.facebook.com/isop.schulsozialarbeit?fref=ts
Jugendschutzpreis für [aus]ZEIT JUGENDhaus Gleisdorf
Das Siegerprojekt sprach Gleisdorfer Jugendliche an, die beider Gemeinderatswahl 2010 erstmals zur Wahlurne schreiten durften.
Unter anderem gab es Diskussionen mit den Gelisdorfer SpitzenkandidatInnen. Danach ging es zur Probewahl mit Wählerverständigungskarte originaler Wahlzelle, Stimmzettel und echter Wahlurne.
Die Begründung der Jury, „Bist du wählerisch?“ mit dem Preis auszuzeichnen: „Mit dem Projekt wurden gezielt Jugendliche angesprochen, die zum ersten Mal zur Wahl berechtigt waren. Die Jugend wird dadurch sensibilisiert, ihre Möglichkeit zur Mitsprache und Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen wahrzunehmen und von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Aus Diskussionen ging hervor, dass von Seiten der Jugendlichen großes Interesse am Thema Jugendschutzgesetz besteht, beispielsweise an einer bundesweiten Vereinheitlichung des Jugendschutzgesetzes oder Fragen zum bestehenden Alkoholverbot im Gleisdorfer Stadtpark. Durch den direkten Kontakt der Jugendlichen zu PolitikerInnen, konnten die Jugendlichen ihre Anliegen und Wünsche formulieren und dabei herausfiltern, welcher/e Vertreter/in der Politik sich für ihre Ziele bestmöglich einsetzen wird.“
Lobende Erwähnung fand das [aus]ZEIT-Projekt „Bist du wählerisch?“ auch im Rahmen der Verleihung des „Gemeindesam“ an Gleisdorf als kinder- und jugendfreundlichste Gemeinde in der Kategorie 2500 bis 6000 EinwohnerInnen. Ausgehend vom „Großen Gleisdorfer Jugendarbeitskreis“ wurde das Gewaltpräventationsprojekt: „Get in Contact“ – eines von vielen zeitgemäßen Themen – ins Leben gerufen. Mit Informationsveranstaltungen, Workshops wurden Themen wie „Toleranz, Gruppendynamik, Mobbing, Außenseiterdasein“ be- und angesprochen. Neben dem Hauptprojekt gefiel der Jury die vielschichtige Zusammensetzung aller durchgeführten Projekte. Viele stachen besonders durch ihre Einzigartigkeit wie auch Aktualität (z.B. ‚Bist du wählerisch?’ – das zur Vorbereitung der Gemeinderatswahl) auf.













