Kategorie: News
Glückwunsch! FSB Fachprüfung mit großem Erfolg absolviert!
Der zweite Jahrgang der Fachsozialbetreuerinnen mit Schwerpunkt Altenhilfe hat die dreijährige Ausbildung mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen.
Von 15 Kandidatinnen haben alle bestanden, davon 6 mit ausgezeichnetem und 5 mit gutem Erfolg.
Herzliche Glückwünsche und alles Gute für die Zukunft!
Die Ausbildung erfolgt in Kooperation von ISOP, zam-nowa und caritas abz und wird von AMS und Land Steiermark finanziert.
Uta Kopar, Trainerin beim Projekt Ausbildung für Migrantinnen zur Fachsozialbetreuerin mit Schwerpunkt Altenarbeit
Feel ISOP – Stay Sane: Betriebliche Gesundheitsförderung bei ISOP
Projektidee und Hintergrund
Gesundheitliche Maßnahmen sind bei ISOP schon lange Thema, bis jetzt waren es immer nur Einzelmaßnahmen, es kam zu keiner nachhaltigen Implementierung.
Das Ziel von betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) ist es, dauerhafte Schritte zu setzen und nachhaltige Effekte erzielen und das sowohl auf der Ebene des individuellen Verhaltens als auch der Verhältnisse (Organisation und Struktur).
Hintergrund und Ausgangspunkt sind die besonderen spezifischen Arbeitsbedingungen unter denen wir bei ISOP arbeiten wie z.B: Arbeit mit herausfordernden Zielgruppen, häufig schwierige, prekäre Arbeitsbedingungen, geringe gesellschaftlicher Akzeptanz. Die MitarbeiterInnenstruktur ist geprägt von einem hohen Anteil an Frauen, Älteren und Personen mit Migrationshintergrund. Außerdem hat ISOP mehrere Standorte in Graz und der Steiermark. Diese Faktoren können alle zu Belastungen in der Arbeit führen und sich auf die Gesundheit der MitarbeiterInnen auswirken.
BGF versteht sich als partizipativer Prozess, in dem MitarbeiterInnen, Projektleitungen und Geschäftsführung gemeinsam daran arbeiten, dass betriebliche Strukturen und Abläufe analysiert und gegebenenfalls verändert werden.
Das Ziel ist die Erweiterung und der Erhalt von Gesundheitsressourcen sowie die Reduktion und Vermeidung von möglichen Gesundheitsrisiken.
Zeitplan
Nach einer Kick Off Veranstaltung im Oktober 2014 startet der Prozess mit einer MitarbeiterInnenbefragung (Fragebogen). Nach der Auswertung der Fragebögen gibt es Sensibilisierungs-Workshops für Projektleitungen. Im Anschluss daran werden in Gesundheitszirkeln und Fokusgruppen gemeinsam mit allen MitarbeiterInnen Ideen und Maßnahmen erarbeitet. Diese werden dann ab April 2015 in diversen Workshops und Angeboten umgesetzt.
Stadtrat Kurt Hohensinner zu Besuch bei ISOP
Am 7. Juli 2014 war Kurt Hohensinner, seit Jänner Grazer Stadtrat für Bildung, Integration und Sport, zu Besuch bei ISOP. Hohensinner, diplomierter Behindertenpädagoge mit langjähriger Berufserfahrung und M.A. in Gesundheits- und Sozialmanagement, informierte sich über zahlreiche, seit vielen Jahren erfolgreiche Bildungs- und Integrationsprojekte von ISOP, schmökerte in der eben erschienenen Ausgabe der Zeitschrift ISOTOPIA und diskutierte in unserer plauderBar mit ISOP-Geschäftsführer Robert Reithofer und den ProjektleiterInnen Inge Aftenberger (Deutschkurse für MigrantInnen), Birgit Fedl-Dohr (Interkulturelle Basisbildung für Jugendliche), Fred Ohenhen (IKU), Nuray Richter-Kanik (Interkulturelle und offene Jugendarbeit), Ilse Murnig (Externe Hauptschule), Sandra Jensen (Schulsozialarbeit) und Helga Schicho (Lehrgang zur interkulturellen Kompetenzbildung).
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Fotos: J. Zniva
Tagungsrückschau: „erfolgreich:unterschiedlich“
Erfolgreich mit Unterschieden umgehen zu können stellt eine der wesentlichen Zukunftsherausforderungen dar. Vor diesem Hintergrund widmen sich zwei von ISOP durchgeführte Projekte dem interkulturellen Kompetenzaufbau am steirischen Arbeitsmarkt. Im Fokus des Engagements stehen die betriebliche Ebene, verschiedene Praxisprojekte und die Arbeit an einem Strukturmodell, in dem arbeitsmarktpolitisch Verantwortliche und AkteurInnen bedarfsorientiert kooperieren. Anliegen ist der Abbau struktureller Barrieren für Menschen mit Migrationshintergrund am Arbeitsmarkt. Verantwortliche des Landes Steiermark, des Arbeitsmarktservice, der Sozialpartner, der Stadt Graz, des MigrantInnenbeirates, von NGOs und mehrere Betriebe engagieren sich seit 2013 in den genannten Arbeitsfeldern.
Im Rahmen der Tagung wurden ein Resümee gezogen und Blicke in die Zukunft geworfen. Unter anderem ging es darum,
- ein arbeitsmarktpolitisches Kooperationsmodell vorzustellen, das überinstitutionell am Abbau von Benachteiligungen arbeitet sowie
- Good-Practice-Beispiele zu präsentieren.
Die Veranstaltung war Teil des Projektes Steps to Diversity, welches ISOP im Rahmen des Steirischen Beschäftigungspaktes in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Gesellschaft und Diversität des Landes Steiermark umsetzt. Den strategischen Rahmen des Projektes bildet die steirische Charta des Zusammenlebens in Vielfalt.
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Fotos: J. Zniva
Druckfrisch: ISOTOPIA „ISOP-Tätigkeitsbericht 2013“
Die neueste Ausgaben der Zeitschrift „ISOTOPIA – Forum für gesellschaftspolitische Alternativen“ ist erschienen. Sie blickt zurück auf ein intensives Arbeitsjahr 2013 und präsentiert Zahlen, Daten, Fakten und jede Menge Bilder aus über 40 ISOP-Projekten.
Hier geht’s zum Download.
EU-Abgeordneter Jörg Leichtfried bei ISOP
Fotogalerie
Fotos: J. Zniva
Tagungsrückblick: Facettenreiche Gesundheitsförderung
Gesundheitsförderung aus verschiedenen Blickwinkeln wurde bei der Tagung „Gesundheitsförderung am 2. Arbeitsmarkt“ betrachtet. Dabei zeigte sich, dass ein gesundes Unternehmen nicht nur hohe Umsätze und Gewinne bedeutet, sondern wesentlich von der Arbeitszufriedenheit und der damit verbundenen Gesundheit seiner Beschäftigten abhängt.
Am Beginn der Veranstaltung, die am 23 April im Grazer Dominikanerkloster stattfand, stand das ISOP-Projekt Gesundheitsförderung am 2. Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. ISOP-Geschäftsführerin Mag.a Brigitte Brand weiß, warum dieses Projekt so erfolgreich ist: „Die kompetente Erfahrung des Teams mit der Zielgruppe, das fachliche Wissen aus dem Vorgängerprojekt und die Kombination aus Elan und Humor der TrainerInnen, die alle Barrieren überwinden, dieser Mix macht das Besondere und den Erfolg dieses Projekts aus.“
Als Vertreterinnen der FördergeberInnen kamen Mag. Gudrun Braunegger-Kallinger vom Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) sowie LAbg. Barbara Riener vom Land Steiermark zur Tagung.
LAbg. Riener, Gesundheitsexpertin im steiermärkischen Landtag, sieht das Projekt durch die Beleuchtung des Gesundheits- und des Arbeitsplatzaspekts als spannenden Ansatz. Gesundheitsförderung müsse noch viel effizienter werden, Österreich liege in der EU im Mittelfeld, was die Gesundheitsförderung betrifft. Es würden nach wie vor 90 Prozent der Gesundheitsgelder in die Krankenversorgung fließen, aber sie, Riener, habe das Gefühl, dass man seit einigen Jahren langfristiger denkt, so die Abgeordnete.
Für Mag. Gudrun Braunegger-Kallinger liegt einer der Arbeitsschwerpunkte des FGÖ in der Chancengerechtigkeit und damit das Projekt genau in den Zielvorgaben für eine finanzielle Unterstützung. „Denn das Projekt erreicht eine Zielgruppe, die sonst nicht erreicht wird.“
Die Tagungs-Referate zeigten, wie facettenreich Gesundheitsförderung sein kann. Mag. Rainer Saurugg-Radl lieferte den rund 40 Teilnehmenden eine Projektbeschreibung. Einblicke in die Projektpraxis gewährten die beiden Projektmitarbeiterinnen Melanie Wiedner, BEd, und Mag.a Christine Weiss mit einer „Schmankerl-Schau“.
Das Impulsreferat von Gerhard Plank, Projektleiter von „Arbeit und Gesundheit“ in der AK Steiermark beschäftigte sich mit Fragestellungen zu Belastungs- und Bewältigungsfaktoren am „Marktplatz Arbeit“ und forderte eine Gestaltung von Arbeitssystemen zum Wohl der ArbeitnehmerInnen.
Dass Gesundheit längst keine private Angelegenheit mehr ist, sondern wesentlicher Bestandteil von Organisations- und Personalentwicklung verdeutlichte Mag. Horst Röthel von der Beratungsgruppe activity in seinem Vortrag.
Die DLG Weiz ist einer der sozialökonomischen Betriebe, die am ISOP-Projekt „Gesundheitsförderung am 2. Arbeitsmarkt“ teilgenommen haben. Geschäftsführerin Mag.a Petra Pieber beschrieb die Entscheidung der DLG mitzumachen, als willkommenen Baustein in der Bewusstseinsbildung der Transitarbeitskräfte zum Thema Gesundheit. Sowohl auf die TransitmitarbeiterInnen als auch auf das Unternehmen habe sich die Teilnahme positiv ausgewirkt.
Unterlagen zu den einzelnen Tagungsbeiträgen finden Sie auf der Gesundheitsförderung-Homepage unter http://gesundheitsprojekt.isop.at/aktuelles/praesentationen-der-referentinnen-projekttagung-23-4-2014 zum Downloaden.
Moderiert wurde die Veranstaltung vom Kabarettisten Jörg-Martin Willnauer, der mit seinem kompetenten Gesundheitswissen aber auch mit Gesangseinlagen zum Thema für eine kurzweilige und entspannte Atmosphäre sorgte.
Astrid Hausberger/ISOP
Fotos: Mag.a Angelika Gürtl/bbs
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Druckfrisch: ISOTOPIA „Gesundheitsförderung am zweiten Arbeitsmarkt“
Mit dieser speziellen Ausgabe unserer Zeitschrift ISOTOPIA (hier geht’s zum PDF) wollen wir einen vielfältigen, bunten und „geschmackvollen“ Überblick über eineinhalb Jahre Projektgeschehen vermitteln.
Beim Konzipieren des Projektes „Gesundheitsförderung am zweiten Arbeitsmarkt“ war die Tatsache, dass ISOP selbst seit über 25 Jahren Träger von Beschäftigungsprojekten ist, natürlich ein großer Vorteil. Dadurch wissen wir aus erster Hand, mit welchen Hemmschwellen zu rechnen ist, wenn man als Betrieb den TransitkollegInnen gesundheitsfördernde Workshops näherbringen möchte. Nur allzu oft geht es zuerst einmal darum, wirkliches Interesse für das Thema zu wecken und dem weit verbreiteten Vorurteil entgegenzuwirken, dass „die einzige Methode, gesund zu bleiben, darin besteht, zu essen, was man nicht mag, zu trinken, was man verabscheut, und zu tun, was man lieber nicht täte“ (zitiert nach dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain).
Wie es unseren TrainerInnen gelungen ist, Gesundheitsbewusstsein schmackhaft zu machen, können Sie nun druckfrisch nachlesen.
Mag. Brigitte Brand, ISOP-Geschäftsführung
Lehrgang zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung 2014/15
Der zehnte Lehrgang beginnt im April.
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen von öffentlichen und privaten Einrichtungen aus den Bereichen Soziales, Schule/Jugend/Bildung, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, Integration, Gemeinwesen/Verwaltung, SozialpartnerInnen
ZIELE DES LEHRGANGES
- die individuelle Kompetenz in diversitätsorientierter Beratungsarbeit zu erhöhen
- das kulturelle, politische, rechtliche und soziale Hintergrundwissen zu erweitern
- vor dem Hintergrund der eigenen (beruflichen) Erfahrungen und Alltagsprobleme mit den SeminarleiterInnen und Teilnehmenden in einen Dialog zu treten
- Sicherheit in interkulturellen Zusammenhängen zu entwickeln
- die Kompetenz bei der Einleitung und Weiterentwicklung von interkulturellen Öffnungsprozessen zu fördern.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
Bitte schicken Sie bei Interesse Ihr Anmeldeformular an helga.schicho@isop.at
Ausbildung für Migrantinnen zur Fachsozialbetreuerin mit Schwerpunkt Altenarbeit
Im Sommer/Herbst 2014 startet der vierte Ausbildungslehrgang zur Fachsozialbetreuerin mit Schwerpunkt Altenarbeit. Die Ausbildung richtet sich an Frauen, deren Deutschkenntnisse für den Einstieg in die reguläre Ausbildung zur FachsozialbetreuerIn/Altenarbeit nicht ausreichen, dauert drei Jahre und umfasst intensive Theorie- und Praxisanteile, die im Ausbildungszentrum für Sozialberufe der Caritas sowie in Unternehmen der Region absolviert werden. Integriert ist zudem die Ausbildung zur Pflegehelferin, die als Grundlage für die Berufsausübung und Höherqualifizierung zur FachsozialbetreuerIn gilt.
Alle Details zur Ausbildung und zu den Informationsveranstaltungen finden Sie in unserem INFOBLATT .
Die Ausbildung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Ausbildungszentrum für Sozialberufe der Caritas, ISOP – Innovative Sozialprojekte und zam Steiermark GmbH, Regionalstelle nowa.
Spannungsfeld gesellschaftliche Vielfalt: Familie – ein fluider Begriff in Theorie und Praxis, Geschichte und Gegenwart
Gesellschaftliche Vielfalt ist ein Thema, das uns alle betrifft. Zusammenleben in Vielfalt und ohne Diskriminierung erfordert ein Nachdenken darüber, wie soziale Lebensräume gestaltet werden können, die niemanden beispielsweise auf Grund des Geschlechts, der Herkunft, des Alters oder der sexuellen Orientierung ausschließen. Die Veranstaltungs- und Diskussionsreihe will einen Beitrag zu diesem Reflexionsprozess leisten, indem aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert und mit Impulsen aus der sozialen und politischen Praxis in der Steiermark in Beziehung gesetzt werden.
Dienstag, 25. März 2014, 18.30 UhrGraz, Joanneumsviertel, Auditorium
Begrüßung:
Bettina Vollath, Landesrätin für Finanzen, Frauen und Integrationn
Filmpräsentation:
Joachim Hainzl & Studierende der Fachhochschule JOANNEUM/Journalismus und Public Relations
Inhaltliche Einstimmung & Moderation:
Katharina Scherke (Uni Graz) & Robert Reithofer (ISOP)
Vortrag:
Univ.-Prof. Dr. Karl Kaser, Institut für Geschichte, Südosteuropäische Geschichte
Aus einer historisch und interkulturell vergleichenden Perspektive hat es „die“ Familie nie gegeben – und es wird sie aller Wahrscheinlichkeit auch nie geben. Wenn heute von „der“ Familie als Keimzelle der Gesellschaft die Rede ist, dann handelt es sich zumeist um ideologische Konstruktionen, die einer wissenschaftlichen Begründung entbehren und fern von der jeweiligen sozialen Realität sind. Deshalb werde ich in meinem Vortrag anhand von Fallbeispielen verdeutlichen, dass Familie ein fluider Begriff ist, der sich einer einzigen Definition entzieht.
Impulse:
Martina Weixler (RosaLila PantherInnen), DI Barbara Binder (Kinderfreunde)
Anschließend Diskussion & Interkulturelles Buffet
Um Anmeldung wird gebeten unter: vielfalt@isop.at
Alle Informationen und Termine zur Veranstaltungsreihe:
Spannungsfeld-gesellschaftliche-Vielfalt
www.facebook.com/VielfaltAlsChance; www.VielfaltAlsChance.at
DIE CHARTA DES ZUSAMMENLEBENS IM DISKURS
Ein Projekt des Forschungsschwerpunkts „Heterogenität und Kohäsion“ der Universität Graz und von ISOP, in Kooperation mit dem Land Steiermark im Rahmen der Integrationspartnerschaft Steiermark
Kooperationspartner: FH Joanneum/Journalismus und Public Relations (PR), rotor, Universalmuseum Joanneum
Jubel, Freude, Abschiedstränen … und mehr als 400 Abschlusszeugnisse

Am 28. Februar 2014 wurden in der Externen Hauptschule von ISOP wieder 18 erfolgreiche KursteilnehmerInnen mit Feuerwerk, einem farbenprächtigen Rückblick und viel guter Laune gefeiert. Nach einem lernintensiven Jahr und 217 positiv absolvierten Prüfungen öffneten sich nicht nur die Türen zu weiterführenden Schulen und vielfältigen Ausbildungswegen. Die zahlreichen Gäste der Abschlussfeier konnten den großen Stolz und das erstarkte Selbstbewusstsein der AbsolventInnen miterleben. Möge sie dieser Schwung ihre Zukunft weiterhin erfolgreich gestalten lassen
Ilse Murnig, Projektleitung der Externen Hauptschule
ISOP-Pressespiegel 2013
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Pressespiegel 2013 Teil 1 (PDF-Dokument, 10,5 MB) Pressespiegel 2013 Teil 2 (PDF-Dokument, 8,6 MB)
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BILDUNGsVIELFALT – BILDUNGsCHANCE
Bildungsberatung
- Für Jugendliche
- Eltern und Verwandte
- Junge Erwachsene
- Menschen aus allen Ländern
Was bieten wir an?
- Klären von persönlichen Bildungsaussichten und Bildungszielen
- „Zweiter Bildungsweg“:
Weiterbildung nach der Pflichtschule.
Weiterbildung nach der Schule.
Weiterbildung nach der Lehre. - Wir unterstützen bei:
® Lernen lernen
® Vorbereitung und Begleitung beim Lernen
® Planung von Lernzeit u.v.m.
Wir bieten auch Workshops – Angebote für Gruppen – an.
Information: Claudia Miesmer, Dreihackengasse 2, 2. Stock, 0699 146 000 22
Eğitim danışmanlığı
- Gençler
- Anne-baba ve akrabalar
- Genç yetişkinler ve
- Çeşitli ülkelerden gelen insanlar için
Hangi hizmetleri veriyoruz?
- Kişisel eğitim olanakları ve hedefleri tespit etme
- Gelecek için eğtim yolları:
Temel eğitim (ilk ve ortaokul) sonrası eğitim.
Okul bitirmiş veya ayrılmış olanlar için okul sonrası eğitim.
Çıraklık eğitimi sonrası meslek içi eğitim. - Destek sunduğumuz alanlar:
® Öğrenmeyi öğrenmek
® Derslere hazırlık ve öğrenmeye eşlik etme
® Ders çalışma/öğrenme süresini planlama v.b.
Grup çalışması yöntemiyle hizmetler de sunulur.
Fordergrund-Lehrgang: Diversitykompetenz in der Erwachsenenbildung
Diversitykompetenz in der Erwachsenenbildung mit Fokus auf bildungsbenachteiligte Menschen
Kostenloser Lehrgang in Graz und Bruck an der Mur
Freie Modulwahl
Jänner 2014 bis März 2014
Ein Angebot erreicht seine Zielgruppe erst gar nicht?
Ein gewünschter Bildungsfortschritt stellt sich bei einzelnen Teilnehmenden nicht ein?
Andere steigen aus begonnenen Bildungswegen wieder aus?
Oder reagieren mit Widerstand?
Alle Infos:
Fordergrund Lehrgang 2014
Das Projekt “Im Fordergrund lernen” richtet sich an Frauen und Männer, gleichermaßen an MigrantInnen und ÖsterreicherInnen, die Neues lernen wollen.
Nähere Informationen zu den aktuellen Kursen in Graz:
0316/71 66 78-28
0316/71 66 78-70
0316/71 66 78-23
Nähere Informationen zu den aktuellen Kursen in Bruck:
038 62/58 2 15
Hoh, ho, ho! ISOP wünscht …
Integration (AnDerS): Filmpremiere & Jamsession bei ISOP
Sie haben sich spontan formiert und sich am 14. Dezember mit ihrer denkwürdigen Jamsession direkt in die Herzen der fast 200 Gäste bei ISOP gespielt: das großartige Bläserensemble der Polizeimusik Graz, die Stimmungsmacher der Hausmusik der Lebenshilfe Hartberg und die kärntnerisch-afrikanische Band YAKEBA. Der Anlass: Integration (AnDerS) – ein Abend, an dem der gleichnamige Film seine Premiere hatte, an dem getanzt und mit Adina Mircioane, Polizeisprecherin in Wien mit Migrationshintergrund, dem Autor und SFS-Projektmanager Alexander Ceh, Sozial- und Kultur-Landesrat a. D. Dr. Kurt Flecker und LAbg. Johannes Schwarz, Stadträtin Lisa Rücker sowie Stadtrat für Integration Detlev Eisel-Eiselsberg diskutiert wurde.
Integrationsprojekt / ORF „Steiermark heute“ vom 15.12.2013
Die DVD zum Film „Integration Anders“ (Regie: Angelika Wonisch, Design: Nico Schrenk, Idee & Konzept: Fred Ohenhen, Projektleitung: Fred Ohenhen & Wolfgang Scherz, Kamera: Ortweinschule Graz/4d HKUF, Motion Graphics: Nico Schrenk, Schnitt: Angelika Wonisch, filmed on location in Graz) des ISOP-Projekts IKU ist erhältlich in der Annenstraße 27, 8020 Graz, Tel.: 0316/72 10 53, E-Mail: iku@isop.at
Preis: 15.-
In Kooperation mit/gefördert von: Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik, Holding Graz, Energie Graz, Ortweinschule, Land Steiermark/Integration, AMS Steiermark, ESF, SPÖ Graz, ÖVP, KPÖ Graz, Die Grünen Graz, Kulturvermittlung Steiermark, Welthaus Diözese Graz-Seckau, Stadt Graz, Graz Kultur und Dreikönigsaktion/Hilfswerk der Katholischen Jungschar
Fotogalerie
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Text: Jutta Zniva, Fotos: Maria Cinzia Ruggiero, Jutta Zniva
Seminar zur interkulturellen Kompetenz: Aktuelle Gesetzesnovellen zu Migration und Integration
29. November 2013, 10.00 bis 17.00 Uhr:
„Aktuelle Gesetzesnovellen zu Migration und Integration“ mit Norbert Bichl
Zielgruppe:
- Personen, die bereits über Kenntnisse und Erfahrungen in interkulturellen Zusammenhängen verfügen und diese reflektieren und erweitern möchten
- Follow-Up für Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs zur interkulturellen Beratung bzw. zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung
Anmeldung und Beratung:
Helga Schicho
Tel.: 0316 764646-35
E-Mail: helga.schicho@isop.at
Seminaranmeldung_Formular
Die Seminare finden im bfi Steiermark, Bildungszentrum Graz West statt.
Beratung und Begleitung zu höherer Bildung
Individuelles Bildungscoaching
für den zweiten Bildungsweg
Höhere Bildung eröffnet Zugänge zu einem breiteren Spektrum an Arbeits- und unter Umständen auch Verdienstmöglichkeiten.
Auch für Erwachsene gibt es vielfache Wege und Angebote, sich weiterzubilden und einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen.
Wir informieren Sie über Bildungsvielfalt und Bildungschancen, erarbeiten mit Ihnen Perspektiven und bieten Ihnen Lernunterstützung für einen erfolgreichen Einstieg in höhere Bildungswege.
Kontakte und Terminvereinbarungen:
ISOP – Innovative Sozialprojekte
Graz: Dreihackengasse 2, 8020 Graz
Tel.: 0699/14600038
Bruck an der Mur: Koloman Wallischplatz 12, 8600 Bruck/Mur
Tel.: 0699/14600038
Leibnitz: Bahnhofstraße 3, 8430 Leibnitz
Tel.: 0699/18332846
Gefördert von bm:ukk und ESF
Nachlese: ISOP-Fachtagung „erfolgreich:unterschiedlich“
Am 19. September 2013 widmete sich die Fachtagung „erfolgreich:unterschiedlich – Interkultureller Kompetenzaufbau am steirischen Arbeitsmarkt“ mit Vorträgen und moderierten Diskussionsrunden folgenden Themen:
- den struktureller Barrieren, die Menschen mit Migrationshintergrund am Arbeitsmarkt erleben,
- den Bedingungen überinstitutioneller Kooperationsformen, die zum Abbau von Benachteiligungen beitragen können, und
- den notwendigen strategischen Zielen, Organisationsstrukturen und Maßnahmen, damit im Rahmen der Diversitätsstrategie und der Charta des Zusammenlebens des Landes Steiermark Menschen mit Migrationshintergrund künftig gleichberechtigte Teilhabechancen am Arbeitsmarkt vorfinden.
Die Vorträge zum Nachlesen:
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Robert Reithofer/ISOP: Eröffnung und Überblick Resumee/Ausblick |
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Silvia Göhring/ISOP: Strukturelle Barrieren am steirischen Arbeitsmarkt |
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August Gächter/ZSI: Einblicke in internationale Modelle kooperativer Koordinationsprozesse. Motive – Bedingungen – Effekte. |
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Claudia Unterweger/ISOP: „Doing Diversity“: Interkulturellen Kompetenzaufbau in steirischen Unternehmen |
Zum Gelingen des Abbaus struktureller Barrieren für MigrantInnen am steirischen Arbeitsmarkt: Einschätzungen – Erwartungen – Positionen.
Podiumsdiskussion mit Regina Geiger, Referat für Sozialrecht, -arbeit u. Beschäftigung/Land Steiermark, LR.in Bettina Vollath, Stv. GF AMS Stmk Christina Lind: Gespraechsrunde 1 
Diskussionsrunde mit Klaus Breuss, ÖGB Stmk., Ewald Verhounig, WKO Stmk, Kheder Shadman, Referat für Diversität/Land Steiermark, Godswill Eyawo, GF des MigrantInnenbeirats der Stadt Graz, Gerlinde Rathmanner-Reiterer, Förderabteilung AMS Stmk., Gerd Kronheim, NGO-Vertreter im steirischen Beschäftigungspakt: Gespraechsrunde 2
[nggallery id=22]Fotos: Elena Glauninger/ISOP

398 Mal JA! Pflichtschulabschluss geschafft!
Letzte Woche feierte der 29. Kurs der Externen Hauptschule ISOP ein rauschendes Zeugnisfest – das Besondere daran: Dieses Mal erreichten alle 18 TeilnehmerInnen das ersehnte Ziel des positiven Pflichtschulabschlusses, 5 von ihnen sogar mit ausgezeichnetem Erfolg. Ein guter Grund dafür, diese besondere Leistung zu würdigen. Gemeinsam mit Silvia Kämpf, der Verantwortlichen der Partner-Prüfschule Fröbel, Landtagsabgeordnetem Johannes Schwarz und Mag.a Gerrit Taucar von der steirischen Landesregierung sowie lieben Gästen und UnterstützerInnen genossen die Kursteilnehmenden und Lehrerkräfte der Externen Hauptschule ein interkulturelles Buffet, Gesangs- und Tanzeinlagen – alles selbstverständlich von den TeilnehmerInnen mitgestaltet.
Hier wird gezeigt, wie erfolgreich Vielfalt sein kann!
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Fotos: Elena Glauninger/ISOP
redenstattwarten-Workshop: 11. – 13. Oktober im Retzhof
Interkulturelle Kompetenz: Seminare im Herbst 2013
20. und 21. September 2013:
„Beratung in interkulturellen, diversitätsorientierten Zusammenhängen“ mit Elisabeth Freithofer
Seminar_Beratung
11. und 12. Oktober 2013:
„Migration und Gesundheit“ mit Renate Schwammer und Gerald Ressi
Seminar_Migration_Gesundheit
29. November 2013:
„Aktuelle Gesetzesnovellen zu Migration und Integration“ mit Norbert Bichl
Seminar_aktuelle Gesetzesnovellen
Zielgruppe:
- Personen, die bereits über Kenntnisse und Erfahrungen in interkulturellen Zusammenhängen verfügen und diese reflektieren und erweitern möchten
- Follow-Up für Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs zur interkulturellen Beratung bzw. zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung
Anmeldung und Beratung:
Helga Schicho
Tel.: 0316 764646-35
E-Mail: helga.schicho@isop.at
Seminaranmeldung_Formular
Die Seminare finden im bfi Steiermark, Bildungszentrum Graz West statt.
Social Business Night Run
Einladung_Social_Business_Night_Run
Diese Jahr veranstaltet das Netzwerk Beschäftigungsbetriebe Steiermark (bbs) zum zweiten Mal den Social Businesslauf. Um auch alle SommerurlauberInnen zu erreichen haben wir den Lauf auf den 26. September 2013 verlegt. Als besonderes Special veranstalten wir den Lauf als Nachtlauf, mit Laufstart um 19:30 Uhr. Die Laufroute (ca. 3,4 km) beginnt und endet in der Max-Mell-Allee 11, beim USI Sportzentrum der Karl-Franzens Universität. Gelaufen wird in 3er Teams oder alleine. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit sich von der sportlichen Anstrengung zu erholen und im kulinarischen und musikalischen Rahmen gemeinsam zu feiern.
Unter allen Startnummern werden dieses Jahr Preise unserer bbs Mitgliedsbetriebe verlost – unter anderem ein Fahrrad von Bicycle oder ein Gutschein von der Modelinie frei_stil by ERfA.
Hier geht’s zur Anmeldung:
Wir gratulieren den Teilnehmerinnen der zweiten Gruppe der Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin!
Am 3. Juli 2013 haben alle (!) 23 Frauen, die zur Pflegehelferinnenprüfung angetreten sind, ihre Prüfung erfolgreich bestanden!
Damit ist nach einer intensiven zweijährigen Lernphase ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Fachsozialbetreuerin (FSB) getan. Die Betriebe, in denen im Rahmen einer Implacement-Stiftung das dritte Jahr absolviert werden wird, dürfen sich jedenfalls auf tolle Mitarbeiterinnen freuen.
Die Ausbildung von Migrantinnen zur Fachsozialbetreuerin mit Schwerpunkt Altenarbeit wird in Kooperation mit der Caritasschule für Sozialberufe und Nowa durchgeführt und vom AMS Steiermark und dem bmukk finanziert.
Besuch aus der Woiwodschaft Oppeln/Polen bei ISOP
Im Rahmen einer Studienreise nach Wien und Graz waren am 25. Juni Delegierte aus der Woiwodschaft Oppeln und deren Hauptstadt Opole, die Zentrum eines Gebiets der deutschen Minderheit in Polen ist, zu Gast bei ISOP. Die Studienreisenden wurden u.a. von Ryszard Wilczyński, Gouverneur/Woiwode von Oppeln, als Repräsentant der polnischen Regierung und von Ryszard Galla, der Abgeordneter der deutschen Minderheit im polnischen Parlament ist, angeführt und setzten sich aus Rektoren und MitarbeiterInnen von Hochschulen sowie MitarbeiterInnen von Arbeitsämtern und sozialen/kommunalen Einrichtungen zusammen. Besonders interessierte sich die Delegation für die Beschäftigungsprojekte von ISOP und besichtigte unsere Infothek/Bibliothek und plauderBar als Beispiele für Transitarbeitsplätze.
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Fotos: C. Furtmüller/ISOP
Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz bei ISOP
Am 19. Juni war Sebastian Kurz, Staatssekretär für Integration, im Rahmen eines Steiermark-Tages auch zu Besuch bei ISOP in Graz. Bei rekordverdächtigen Temperaturen (gefühlten 40 Grad in unserer plauderBar) diskutierten Kurz, ISOP-Geschäftsführer Mag. Robert Reithofer und VertreterInnen zahlreicher interkultureller ISOP-Projekte die aktuellen Herausforderungen der Arbeit mit und für Menschen mit Migrationshintergrund im Bildungs-, Beschäftigungs- und Jugend(sozial)arbeits-Bereich.
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Fotos: J. Zniva/ISOP
Neuer Lehrgang zur Berufsreifeprüfung: kostenlos und in nur einem Jahr
Einen Pilotlehrgang zur Berufsreifeprüfung bieten ISOP und bfi im Rahmen des Projektes BildungsVielfalt – BildungsChance. Der Besuch des Lehrganges ist kostenlos und soll auch Personen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligten den Zugang zu höherer Bildung ermöglichen. Während der gesamten Ausbildung wird zusätzlich ein offenes Lernzentrum angeboten. Der Vorbereitungskurs startet im Sommer. Es gibt noch freie Plätze in Graz und Bruck/Mur, Kapfenberg.
Informationsveranstaltungen:
Jeden Donnerstag, 10 Uhr, ISOP Graz und ISOP Bruck/Mur
Kontakt: 0699/146 000 38, 0316/71 66 78
Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
ISOTOPIA: ISOP-Tätigkeitsbericht 2012
Eben noch in der Druckerei, demnächst in Ihrem geschätzten Briefkasten und für ganz Ungeduldige schon jetzt online zu lesen: die jüngste (und achtzigste!) Ausgabe unserer Zeitschrift „ISOTOPIA – Forum für gesellschaftspolitische Alternativen“, die auf ein ereignis- und arbeitsreiches und auch spannendes ISOP-Jahr 2012 zurückblickt.
Hier geht’s Richtung Download.
Ist es dubios, gegen Diskriminierung und für eine Stärkung des Sozialen einzutreten?
Die Förderung „dubioser Vereine“ wie ISOP, die MigrantInnen unterstützen, sei der Grund dafür, dass für „unsere Leute“ kein Geld mehr vorhanden sei. So FP-Chef Heinz-Christian Strache in seiner Rede beim Parteitag der steirischen Freiheitlichen vor wenigen Tagen.
Zehntausende Menschen in der Steiermark können nicht ausreichend schreiben und lesen, obwohl sie die Pflichtschule absolviert haben. Dazu kommen jene, die über keinen Pflichtschulabschluss verfügen. Diese Menschen haben am Arbeitsmarkt die größten Probleme. Vor diesem Hintergrund unterstützt ISOP arbeitslose Menschen, engagiert sich für Menschen mit Basisbildungsproblemen und bietet auch die Möglichkeit an, den Hauptschulabschluss nachzuholen. Da Menschen mit Migrationshintergrund besonders stark von Armut und Diskriminierung betroffen sind, sind sie auch eine wichtige Zielgruppe der Angebote von ISOP.
Durch unser Engagement leisten wir einen Beitrag zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung. Von zentraler Bedeutung ist eine Bildungspolitik, die Benachteiligung nicht weiter vererbt. Arbeitsmarkt- und bildungspolitische Herausforderungen können nicht durch Hetze gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund gelöst werden. Genau dies aber macht Heinz-Christian Strache, wenn er von „unseren“ Leuten spricht und Menschen mit Migrationshintergrund das Recht aberkennt, gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. Dubios ist es seiner Meinung nach also, für eine Stärkung des Sozialen jenseits nationalistischer Grenzziehungen einzutreten. Dahinter steht das Weltbild einer geschlossenen Gesellschaft, die von Strache proklamiert wird. „Unsere Leute“ gegen die vermeintlich anderen auszuspielen, ist nicht nur aus menschenrechtlichen Gründen abzulehnen, sondern auch aus gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Erwägungen. Die konsequente Realisierung einer geschlossenen Gesellschaft hätte einen Zusammenbruch der Wirtschaft und enorme Arbeitslosigkeit zur Folge. Deswegen führt ISOP unter anderem auch das Projekt IKU durch, das steiermarkweit in Kindergärten und Schulen an einem Zusammenleben ohne Rassismus und Diskriminierung arbeitet.
Das, was Strache dubios nennt, ist tatsächlich die wohl wichtigste gesellschaftspolitische Herausforderung, nämlich sich für eine Gesellschaft zu engagieren, die niemanden zurücklässt und ausgrenzt. Im Übrigen: Wenn Strache meint, die ISOP sei dubios und die FPÖ habe noch nie einen ausländerfeindlichen Wahlkampf geführt, dann ist folgende Schlussfolgerung erlaubt: ISOP ist dann kein dubioser Verein, wenn die Freiheitlichen doch einmal einen ausländerfeindlichen Wahlkampf geführt haben sollten.
Robert Reithofer
ISOP-Geschäftsführer
Heinz-Christian Strache am 8.6.2013 beim Landesparteitag der steirischen Freiheitlichen (Bericht des ORF):
„Dubiose Vereine wie ISOP, die MigrantInnen bei der Überbrückung des Kulturschocks helfen, den sie da erleiden, wenn sie in dieses fürchterliche Land Österreich kommen. Und für alles ist Geld da, nur nicht für die eigenen Leute und genau darum geht es“.












