Kategorie: News
„ZEP“-Informationstage: Jetzt geht’s los! Bildungsabschluss nachholen!
ZEP – Zugang zu höherer Bildung und Entwicklung von Perspektiven
INFORMATIONSTAGE bei ISOP
Dreihackengasse 2, 8020 Graz:
20. September 2019, 10.00 – 12.30 Uhr
und
27. September 2019, 10.00 – 12.30 Uhr
oder einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren:
Tel.: 0699/146 000 02 oder 0699/146 000 22
Weil Lernen gelingen soll!
Nähere Infos: ZEP
Homeless World Cup 2019 in Cardiff: Ein Teamerlebnis zur Nachlese
Jedes Jahr koordiniert die Caritas Steiermark das österreichische Nationalteam für den internationalen Homeless World Cup und wählt die Spieler in in Kooperation mit Sozialeinrichtungen in ganz Österreich aus. Hussein Kamimi, ein Teilnehmer des Steirischen Jugendcollege von ISOP, war als Spieler der österreichischen Mannschaft im Sommer beim World Cup in Cardiff und hat die Eindrücke eines fantastischen Teamerlebnisses zur Nachlese (auch sprachlich treffsicher!) – für uns Daheimgebliebene geschildert:
Hussein Kamimis Bericht vom Homeless World Cup 2019 in Cardiff
Foto: Caritas / https://www.homelessworldcup.at/cardiff2019/
“Geschafft – Integration happens” für Yasamin bei Philipp!
Seit mehr als einem Monat verstärkt Yasamin, eine ehemalige Mitarbeiterin der ISOP-plauderBar, das Küchenteam der Konditorei Philipp. Ihre neue Chefin wollte wissen, wo sie vorher gearbeitet hat, und ließ uns ausrichten, dass wir „Gold“ gehen haben lassen.
Wir freuen uns, dass auch DienstgeberInnen auf dem sog. ersten Arbeitsmarkt die Qualitäten und Kompetenzen unserer MitarbeiterInnen, die bei uns befristet beschäftigt sind und sich auf einen Einstieg in den Arbeitsmarkt vorbereiten, schätzen und dass Yasamin einen Arbeitsplatz gefunden hat, mit dem sie sehr zufrieden ist.
„Es hat mir gut gefallen. Das Jugendcollege ist am besten zum Lernen!“
Mit solchen Rückmeldungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Steirischen Jugendcollege im Gepäck starten wir sehr gerne in unser drittes Jahr!
Foto: ISOP/Martina Reithofer
Wir freuen uns auf junge Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 25 Jahren mit Zugang zum Arbeitsmarkt oder auf junge Frauen und Männer, die keinen oder max. einen Pflichtschulabschluss haben und die sich in Deutsch, Mathematik und Englisch auf eine Ausbildung oder einen Einstieg in den Arbeitsmarkt vorbereiten wollen! Wir besuchen Betriebe, planen spannende Workshops zu verschiedenen Themen, organisieren Praktika in Betrieben, bereiten auf Sprach- und Aufnahmeprüfungen vor und – haben insgesamt viel Spaß miteinander!
Wenn ihr aus Graz oder Graz-Umgebung kommt oder euch eine weitere Anreise aus der Süd-, Ost- und Weststeiermark nicht zu weit ist, findet ihr uns in Liebenau! Lebt ihr in der Obersteiermark, dann ist Bruck an der Mur euer Lernort! Klickt euch ins Internet, denn hier findet ihr unsere Telefonnummern und wir erzählen euch dann, wie ihr teilnehmen könnt!
Fördergeber
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Druckfrisch: ISOP-Tätigkeitsbericht 2018 – Regionen stärken
ISOP-Tätigkeitsbericht 2018: Regionen stärkenBeiträge zur steirischen RegionalentwicklungDownload PDF (2.22 MB) |
ISOP-Fortbildungsseminare zur Weiterbildung von BasisbildnerInnen
Im Mai und Juli 2019 bietet ISOP zwei Fortbildungsseminare à 16 Unterrichtseinheiten für BasisbildnerInnen an.
Die Seminare werden als Fortbildungen im Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung anerkannt (16 UE/Seminar). Max. 16 TeilnehmerInnen pro Seminar, die TeilnehmerInnen erhalten eine Teilnahmebestätigung.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Dauer für jedes Seminar: Freitag 13:00 – 21:00 Uhr und Samstag 9:00 – 17:00 Uhr
(Änderungen vorbehalten).
Seminare 2019:
Zielgruppe:
- BasisbildungstrainerInnen, die sich in verschiedenen Bereichen der Basisbildung weiterbilden möchten oder müssen. Sie sind bereits in der Basisbildung tätig sind und verfügen über entsprechende Qualifikationen und Erfahrungen. Sie haben (bestmöglich) eine fachspezifische Ausbildung für BasisbildungstrainerInnen absolviert (FEA-Lehrgang), oder sich im Rahmen eines Kompetenz-Portfolios akkreditiert.
- Nach Verfügbarkeit freier Plätze auch bereits tätige TrainerInnen in der Erwachsenbildung verwandter Tätigkeitsbereiche, die Interesse an Basisbildungsthemen haben.
Die Fortbildungen sind nicht als Einführung in die Thematik konzipiert, sondern richten sich dezidiert an erfahrene TrainerInnen.
Ort der Veranstaltung: ISOP GmbH, Dreihackengasse 2, 8020 Graz
Information und Anmeldung: ab sofort bei der Projektkoordination:
Dr.in Barbara Andree, Tel: 0699/113 57 801, barbara.andree@isop.at
Lehrgang zur interkulturellen Kompetenzbildung 2019/2020: Anmeldung noch möglich!
Lehrgang zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung:
Ein Baustein zur interkulturellen Öffnung
Ziel: Mehr Sicherheit und alternative Handlungsstrategien für interkulturelle Zusammenhänge im beruflichen und privaten Alltag entwickeln.
Beginn: April 2019, Ende: Februar 2020.
Nähere Informationen und alle Termine finden sich im Informationsblatt.
Anmeldung und Beratung:
helga.schicho@isop.at
Tel. 0316/76 46 46-35
Anmeldeschluss: 22. März 2019
Anmeldeformular
Dieses Bildungsangebot ist akkreditiert durch die Weiterbildungsakademie Österreich.
www.wba.or.at

Fördergeber

24 neue Hauptschulabschlüsse und ein Abschiedsfest: Ilse Murnig geht in Pension
Insgesamt 584 glücklichen AbsolventInnen der Externe Hauptschule von ISOP hat unsere Kollegin Ilse Murnig seit 1998 die Zeugnisse überreicht und mit ihren SchülerInnen diese großen Erfolge gefeiert. Im Februar 2019 allerdings hat es nicht nur anlässlich der 24 neuesten positiven Abschlüsse ein Fest gegeben (die Dropout-Quote lag bei 0 %, und es gab die besten Mathematik-Ergebnisse seit 1998), sondern auch für Ilse selbst: Sie wurde von den Schülerinnen und Schülern, von ISOP-Geschäftsführer Robert Reithofer und ihren KollegInnen der Externen Hauptschule mit den allerbesten Wünschen in die Pension verabschiedet.
Liebe Ilse,
du warst bei der Geburt der Externen Hauptschule als Geburtshelferin dabei. Du warst Lehrerin, Sozialarbeiterin, Coach, Gruppenleiterin und Projektleiterin. Durch dein Wesen hast du die Externe Hauptschule erblühen lassen. Danke, Ilse, für deinen wertvollen Arbeitseinsatz. Ich hoffe, dass du mir noch lange mit deiner großen Erfahrung zur Seite stehst.
Alles Liebe, Günter Stocker
Ilse, du bist so vielseitig, strahlst eine wunderbare Lebensfreude aus und öffnest die Herzen der Menschen. Schön, dass es dich gibt und ich an deiner Seite sein darf.
Alles Liebe, Elisabeth Spanoudis
Liebe Ilse,
was ich an dir am meisten schätze: Es ist deine Klarheit. Die Klarheit in der geordneten Planung der Schule hielt mir den Rücken frei für das beständige Weiterentwickeln des Unterrichts. Die Klarheit gegenüber den Menschen war die Grundlage des respektvollen und wertschätzenden Umgangs mit den Teilnehmenden und im Team.
Alles Liebe, Franz Horvath
Liebe Ilse,
dies ist kein Abschiedsgruß, denn du wirst auch weiterhin in der Externen Hauptschule präsent sein, weil ich viel von dir gelernt und viele praktisch wertvolle Anregungen von dir bekommen habe, von denen die Teilnehmenden auch in Zukunft profitieren werden.
Danke für alles!
Herzlichst, Jana Neubauer
Liebe Ilse!
Du bist für mich eine inspirierende Frau, von der ich viel Herzlichkeit, positive Energie und Tatkraft mitnehmen werde.
Alles Liebe und Gute, Belma Bushati
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Fördergeber des Projekts Externe Hauptschule:

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, des Landes Steiermark/Bildung, Familie und Jugend sowie des AMS Steiermark.
Im Rahmen der Initiative der Erwachsenenbildung

„Geschafft – Integration happens!“ – Glückszahl 13: Die AbsolventInnen der Fachprüfung Politische Bildung und Recht

Alle unsere 13 KandidatInnen haben am 5. März 2019 die Fachprüfung Politische Bildung und Recht mit Bravour bestanden! Damit haben einige nun die Berufsreifeprüfung vollständig absolviert, alle anderen haben einen wichtigen Teilschritt auf dem Weg zu diesem Ziel getan.
Das Team von BildungsVielfalt – BildungsChance gratuliert sehr herzlich!
Wir freuen uns und sind stolz auf euch!
Fördergeber
Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.
„RECHT ist EINFACH“: Lernmaterialien für den Basisbildungsunterricht zum Schwerpunkt „Legal Literacy“
Die Projektpartnerschaft „In.Bewegung“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, entwickelt seit 2005 innovative Modelle für den Unterricht in der Basisbildung. Das neue Lernmodul widmet sich dem Thema ArbeitnehmerInnenschutz und Arbeitsrecht:
„RECHT ist EINFACH“ – Lernmaterialien und Arbeitsblätter für den Basisbildungsunterricht mit dem Schwerpunkt „Legal Literacy“
Fördergeber

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.
Erfolgreicher Abschluss des 14. Lehrgangs zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung
Am 12. Februar wurde der 14. LEHRGANG ZUR INTERKULTURELLEN (KOMPETENZ)BILDUNG mit der Überreichung der Zertifikate abgeschlossen. 15 Teilnehmerinnen und zwei Teilnehmer aus Bruck, Deutsch Kaltenbrunn, Fohnsdorf, Graz, Hart bei Graz und Hartberg und haben den Lehrgang erfolgreich absolviert. Herzliche Gratulation!
Bereits im April beginnt der nächste Durchgang.
Anmeldeschluss: 22. März 2019
Nähere Informationen und alle Termine finden sich im Informationsblatt.
Anmeldung und Beratung:
helga.schicho@isop.at
Tel. 0316 76 46 46-35
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Dieses Bildungsangebot ist akkreditiert durch die Weiterbildungsakademie Österreich.
Fördergeber

Druckfrisch: ISOP-Pressespiegel 2018
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Pressespiegel 2018 (PDF-Dokument, 7,4 MB) |
„Geschafft – Integration happens!“ Diesmal: Mohammads erster Arbeitstag bei Magna

Heute, am 11. Februar 2019, ist Mohammads erster Arbeitstag. Er kommt aus Afghanistan, ist asylberechtigt/anerkannter Flüchtling und hat mit dem Team der Interkulturellen & offenen Jugendarbeit ziemlich lang einen Job gesucht. Gefunden hat er ihn bei Magna, wo er jetzt als Produktionshilfskraft beschäftigt ist. Wir freuen uns mit ihm!
Das ISOP-Projekt „Interkulturelle & offene Jugendarbeit“ wird gefördert von:
„Geschafft – Integration happens!“ Diesmal: Sattar und sein erstes Berufsschulzeugnis

Es gibt Erfolge, vor denen man gleich ein zweites Mal den Hut ziehen möchte, wenn man die Geschichte dahinter erfährt: Sattar, geboren 1997 und seit 2015 in Österreich, hat sein erstes wichtiges Zwischenziel auf dem Weg zum Beruf des Kellners erreicht – und das, ohne jemals in seinem Herkunftsland Afghanistan die Schule besucht zu haben. Im März 2018 hat er in Graz die Lehre zum Gastronomiefachmann begonnen und nun sein Zeugnis der positiv abgeschlossenen ersten Berufsschulklasse in der Hand.
Unterstützung und Begleitung bekommt Sattar von der Interkulturellen & offenen Jugendarbeit, die sich über seinen großen persönlichen Erfolg riesig freut.
Das ISOP-Projekt „Interkulturelle & offene Jugendarbeit“ wird gefördert von:
Lehrgang zur interkulturellen (Kompetenz)Bildung 2019/2020
Beginn: April 2019, Ende: Februar 2020.
Nähere Informationen und alle Termine finden sich im Informationsblatt.
Anmeldung und Beratung:
helga.schicho@isop.at
Tel. 0316/76 46 46-35
Anmeldeschluss: 22. März 2019
Anmeldeformular
Dieses Bildungsangebot ist akkreditiert durch die Weiterbildungsakademie Österreich.
www.wba.or.at

Fördergeber

Werkstatt Basisbildung: Antidiskriminatorische und rassismuskritische Kommunikation und Interaktion
Ein neuer Leitfaden, erarbeitet im Rahmen des ISOP-Projekts Werkstatt Basisbildung, präsentiert Instrumente zur Professionalisierung und Qualitätsentwicklung im Basisbildungs-Kontext:
WBB – Instrumente zur Professionalisierung und Qualitätsentwicklung
Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

www.esf.at
http://ec.europa.eu/esf/
Kooperationspartner


Fünf geschätzte KollegInnen gehen mit besten ISOP-Wünschen in Pension

Beim diesjährigen Fest am Ende des Jahres haben wir ISOPs gemeinsam mit Hayriye Eroglu-Schmid vom Betriebsrat und ISOP-Geschäftsführer Robert Reithofer fünf geschätzte und uns ans Herz gewachsene KollegInnen in die Pension verabschiedet: (v.r.n.l.) Firusa Budin, Andrea Tybery, Knut Spiegel, Haymo Scherz und Fouad Melab. Ihre TeilnehmerInnen und wir werden sie sehr vermissen und wünschen ihnen das Beste für die Zukunft!
„20 Jahre IKU“: Impressionen vom großen Fest im Dom im Berg
Der Abend des IKU-Jubiläums am 7. Dezember im Dom im Berg mit stimmungsvollen Fotos von Peter Purgar:
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Fotos: Peter Purgar, jazzimbild.at
Steirischer Kinderrechtepreis: Eine „TrauDi!“ für ISOP-Schulsozialarbeit
Am 16. November 2018 war es wieder so weit: Im Grazer Dom im Berg fand die große Kinderrechtegala statt. Höhepunkt des Abends war wie immer die Verleihung des Steirischen Kinderrechtepreises TrauDi!, der von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark gemeinsam mit dem Kinderbüro alljährlich an Projekte und Initiativenvergeben wird, „die sich bei der Verwirklichung eines Kinderrechtes besonders verdient gemacht haben“. Wir freuen uns sehr, dass auch heuer wieder ein Projekt der ISOP-Schulsozialarbeit ausgezeichnet wurde.
„WIR bauen unseren Schulgarten“ an der NMS Straßgang holte den 3. Preis in der Kategorie Kindergarten und Schule. Das Projekt wurde ausgehend von einer gemeinsamen Initiative von der Schulsozialarbeiterin Julia Rabl und der Direktion umgesetzt und hatte zum Ziel, den SchülerInnen neuen Raum für Bildung in Bewegung zu geben. Die SchülerInnen der 1. und 2. Klassen selbst durften diesen neuen Lernraum gemeinsam gestalten, sich dabei ausprobieren und Natur neu erleben.
Wir sind glücklich darüber, dass unsere Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trägt und mit dem Steirischen Kinderrechtepreis TrauDi! nun auch öffentlich gewürdigt wird. Ein herzliches Danke an die JurorInnen – groß und klein –, die für uns gestimmt haben!
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Die Externe Hauptschule startet auch in Feldbach: Es sind noch Plätze frei
Ab Dezember 2018 bietet ISOP in Feldbach einen einjährigen Pflichtschulabschluss-Kurs an, für den derzeit bereits erste Aufnahmetests stattfinden. Zielgruppe sind Personen ab 16 Jahren, die noch keinen Pflichtschulabschluss haben und sich mit erfahrenen Pädagogen und Pädagoginnen auf das Abenteuer Lernen einlassen möchten. Es sind noch Plätze frei!
Der Pflichtschulabschluss-Kurs, mit dem ISOP sein Angebot am Hauptplatz 20 in Feldbach erweitert, kann in der Externen Hauptschule in Graz bereits auf eine über 20-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. 566 Absolventen und Absolventinnen haben bislang die Chance genutzt, eine Grundlage für den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erwerben.
Was die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Feldbach erwartet: ein Bildungsangebot, das über die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten auch die Persönlichkeit in den Mittelpunkt stellt. Neben den Kompetenzen in Deutsch, Kommunikation und Gesellschaft, Mathematik und Englisch sowie Globalität und Transkulturalität unterrichten wir entsprechend dem gesetzlichen Lehrplan Gesundheit und Soziales, Natur und Technik sowie Kreativität und Gestaltung. Berufsorientierung, Praktika und Soziales Lernen erweitern die am Arbeitsmarkt wichtigen Kompetenzen.
Was die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mitbringen sollen: den Willen, sich ein Jahr auf das Abenteuer Lernen einzulassen, und die Bereitschaft, in einer Gruppe zu lernen und mit allen gemeinsam zu wachsen. Voraussetzung sind Deutschkenntnisse ab einem Niveau von B1, Volksschulwissen der Mathematik und Basiswissen in Englisch. Alles andere wird gemeinsam erarbeitet. Für die Kursdauer besteht die Möglichkeit, über das AMS eine Deckung des Lebensunterhalts sowie eine Unterstützung bei den Fahrtkosten und für allenfalls nötige Kinderbetreuungsplätze zu bekommen.
Wie die Region profitiert: Feldbach bekommt ausgebildete Menschen für den Einstieg in eine Lehre.
Kontakt: ISOP, Elisabeth Spanoudis, Tel.: 0699/146 000 46
Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Fred Ohenhen
Fred Ohenhen, seit zwanzig Jahren Projektleiter von „IKU – Interkulturelle Bildungsarbeit in Kindergärten und Schulen“ bei ISOP, wurde am 5. November 2018 von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark verliehen.
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Fotos: ©steiermark.at/Frankl
Weitere Fotos auf Facebook:

Unser geschätzter Kollege Fred hat uns die beeindruckende Rede, die er bei seiner Ehrung gehalten hat, zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:
Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin,
Sehr geehrter Herr Landeshauptmann,
liebe Mit-Ausgezeichnete,
verehrte Gäste!
Es ist mir eine sehr große Ehre, hier in meinem Namen und im Namen meiner Mit-Geehrten stehen und sprechen zu dürfen.
Ich bin fest überzeugt, dass jede und jeder von uns das, wofür wir geehrt werden, sehr gerne macht – und wenn man für das, was man mit Herzblut und Engagement tut, nicht nur bezahlt wird, weil man es vielleicht im Rahmen seiner Berufsausübung tut, sondern auch öffentlich bedankt wird in Form einer Ehrung, so ist das eine ungeheure Freude und Motivation.
Ebenso bin ich überzeugt, dass viele Menschen, die hier heute als Gäste im Raum sitzen, auch diese Ehrung verdienen würden. Heute sind wir in der glücklichen Lage und nehmen sie gerne an – danke, dass ihr euch alle mit uns freut; danke, dass ihr – Sie alle – mit uns feiert!
Was meine Arbeit und meine Person betrifft, so möchte ich sagen, dass diese Ehrung mir zeigt, dass unsere Arbeit in Zeiten wie diesen bei der ISOP sowie bei vielen NGOs, die für ein besseres Miteinander eintreten, wahrgenommen, geschätzt und honoriert wird …
Und es ist wichtig, dass wir nicht müde werden, denn unsere Arbeit wird nicht weniger – sie ist heute wichtiger denn je.
Umso mehr ist es mir ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass in diesem Bereich der Integrations- und Antirassismusarbeit in den Bemühungen um einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander, im Bemühen, Spaltungen in der Gesellschaft gar nicht erst entstehen zu lassen, noch mehr getan werden muss!
Denn was wir heute in diesem Bereich sparen, könnte morgen teuer werden.
Diese Ehrung heute zeigt mir und lässt mich darüber reflektieren, dass der Einsatz für diese Ziele sehr wohl Früchte trägt …Als ich vor 28 Jahren nach Graz kam, sind Leute im Bus oder in der Straßenbahn noch aufgestanden, wenn ich mich neben sie setzen wollte … Jetzt stehe ich da vor Ihnen und bekomme das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark!! Dafür sind viele Menschen mitverantwortlich … Einige von ihnen sind heute da, und ich nehme das Ehrenzeichen auch stellvertretend für sie in Empfang.
Ich möchte heute aber nicht zum Feiern übergehen, ohne einen Appell auszusprechen:
Einen Appell an die Politik, die Medien, an alle in diesem Land, aber auch an alle, die heute hier im Raum sind: Wir leben alle in ein und derselben Welt …
Wir leben in einer Gesellschaft, die längst vielfältig geworden ist … Wir leben, besonders in den Städten, längst in einer multikulturellen Gesellschaft … Allein in Graz leben heute Menschen aus mehr als 160 Nationen, und wir feiern heuer nicht nur 70 Jahre Menschenrechte, sondern diese, unsere Stadt Graz, trägt den Titel Stadt der Menschenrechte seit bereits 17 Jahren: Ist also Mensch gleich Mensch oder sind einige gleicher als die Anderen – werden heute noch Unterschiede bewusst oder unbewusst gemacht?
Woran erkennt man heute in unsere Zeit und in unserer Gesellschaft eine Österreicherin/einen Österreicher?
Durch die Hautfarbe, die Religion, die Muttersprache, das Benehmen oder durch den Pass, so wie es im Gesetz steht?
Idia, Alice und Alina, darf ich euch bitten, kurz nach vorne zu mir zu kommen?
Wenn ich heute mit meiner Familie nach Nigeria fliege, in mein Geburtsland, in dem meine Mutter und meine Geschwister leben, benötigt nicht nur meine Frau – eine Mariahoferin – eine Einreisegenehmigung, also ein Visum, wofür wir auch immer zahlen müssen, sondern auch meine Kinder und ich, weil unser Pass österreichisch ist … Wir vier – die Mädels und ich – sind nur vier von ca. 1,3 Millionen sog. Österreichern mit Migrationshintergrund, zu denen zum Beispiel auch unser Bundespräsident Herr Dr. Van der Bellen zählt.
Vielleicht sind heute auch noch ein paar von uns im Publikum!
Wir stehen für die Vielfalt dieses Landes und möchten – auch mit unserer Arbeit – zeigen, dass die Hautfarbe eines Menschen, wo er geboren ist, ob groß, dick oder dünn, welche Religion er ausübt, Sexualität oder Beeinträchtigung, gar nichts über ihn oder seinen Charakter aussagt. Denn Deppen gibt es in allen Farben, unter allen Religionen und von jeglichem Körperbau …
Die Politik leistet ihren Teil, die Medien auch – man kann immer darüber reden, ob der Teil, den sie leisten, wohl genug oder angemessen ist – und Sie!!
Herzlichen Dank noch einmal im Namen aller Ausgezeichneten.
Fred Ohenhen, 5.11.2018
IKU-Präsentation vor der UNO: „Ein toller Tag und eine große Ehre“
Am 3. Oktober 2018 präsentierte ISOP-Projektleiter Fred Ohenhen vor der UNO in Wien das preisgekrönte Projekt „IKU – Interkulturelle Bildungsarbeit in Kindergärten und Schulen“, das sich seit zwanzig Jahren engagiert gegen Rassismus, Ausgrenzung und Vorurteile und für ein gutes Zusammenleben in der Steiermark einsetzt.
Fred Ohenhen: „What an honour and pride to have the opportunity to speak at the UN today and present my project with my colleague Murad Gurban. It was great fun. Ein toller Tag und eine große Ehre, heute vor der UNO in Wien das Projekt IKU vorstellen zu dürfen. Es war einfach großartig, sich mit vielen Menschen aus anderen Ländern auszutauschen.“
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IKU wird gefördert von:
Social Business Night Run 2018: Zweiter Platz für die „ISOP School Runners“
Beim „Social Business Night Run“, der – organisiert vom Netzwerk der Beschäftigungsbetriebe Steiermark – heuer zum siebten Mal in Graz über die Bühne ging, belegten drei ISOP-Schulsozialarbeiterinnen den hervorragenden zweiten Platz!
Wir gratulieren unseren School Runners Eva Heber, Nicolina Bek und Sandra Jensen!
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Congratulations! Zwei ISOP-Gewinnerinnen beim Fotowettbewerb „Menschenlandschaften in der Steiermark“!
JUKUS und der steirische herbst haben zum Thema „Menschenlandschaften in der Steiermark“ einen Fotowettbewerb ausgeschrieben, deren GewinnerInnen die Jury nun bekannt gegeben hat. Den ersten Platz belegte Haneen Mohamed, eine Teilnehmerin des ISOP-Projekts Steirisches Jugendcollege in Bruck, den dritten Jugendcollege-Trainerin Martina Reithofer.
Wir gratulieren allen PreisträgerInnen herzlich!
Die ausgewählten Fotos werden in der mehrsprachigen Zeitung „Hikmetinden Sual Olunsun“/„Stellt in Frage!“ veröffentlicht, die im Zuge des steirischen herbst 2018 herausgegeben wird.
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Fotos: Martina Reithofer/Steirisches Jugendcollege
Das Steirische Jugendcollege wird gefördert von:
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ISOP-Projekt „IKU“ bei UNO-Tagung „Sustainable Peace through Reconciliation and Education“
Unser Projekt „IKU – Interkulturelle Bildungsarbeit in Kindergärten und Schulen“, das im September den vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) gestifteten „Sonderpreis für Integration“, einen Intercultural Achievement Award, entgegennehmen durfte (wir berichteten), wurde erneut nach Wien eingeladen. Diesmal zur UNO-Tagung „Sustainable Peace through Reconciliation and Education“, die am 3. Oktober 2018 stattfindet.
IKU-Projektleiter Fred Ohenhen wird das 1998 ins Leben gerufene ISOP-Projekt vorstellen, das durch gemeinsame spielerische und erlebnisorientierte Aktivitäten in Kindergärten und Schulen verschiedenen Kulturkreise zusammenbringt, um Ängste und Scheu voreinander abzubauen.
Das Projekt IKU wird gefördert von:
Intercultural Achievement Award 2018 für „IKU“: Was für ein Abend!
Der 2014 vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) ins Leben gerufene Intercultural Achievement Award wurde am 6. September 2018 von Außenministerin Karin Kneissl in Wien an herausragende innovative Projekte auf österreichischer und internationaler Ebene im Bereich des interkulturellen Dialogs verliehen.
ISOP-Projektleiter Fred Ohenhen nahm mit seiner Kollegin Marie-Claude Mutamba die Auszeichnung in der Kategorie „Sonderpreis für Integration“ für das 1998 initiierte Projekt IKU – Interkulturelle Bildungsarbeit in Kindergärten und Schulen entgegen.
„Was für ein Abend!“, freut sich Fred Ohenhen, „Es war für uns eine große Ehre, im Jazzclub Porgy & Bess den heurigen Sonderpreis für Integration des Bundesministeriums Ministeriums für Europa, Integration und Äußeres zu erhalten Das tut besonders gut in Zeiten wie diesen … Es war einfach schön, dabei zu sein und den Preis 2018 – neben den anderen Preisträgern mit Projekten aus der Ukraine, Mosambik, Tunesien und Israel – nach Graz zu holen. Bald sind es für IKU 20 schöne Jahre!“
https://www.youtube.com/watch?v=852jIjs4iOI
Die ISOP-Deutschkurse ab August 2018
Sie möchten einen Deutschkurs besuchen …
- Sie sind AnfängerIn und haben keine oder nur wenig Deutschkenntnisse?
- Sie sind fortgeschrittene/r Lerner/in und möchten Ihre vorhandenen Deutschkenntnisse auffrischen, verbessern, erweitern oder perfektionieren?
- Sie möchten sich sowohl mündlich als auch schriftlich verbessern?
- Sie möchten sich gezielt auf eine offiziell anerkannte Prüfung (ÖIF, ÖSD) vorbereiten?
- Sie möchten …?
- Dann kommen Sie zu ISOP – wir beraten Sie gerne und finden den für Sie passenden Deutschkurs!
KURSTERMINE und INFOS: ÜBERSICHT 2018 (PDF)
Dreihackengasse 2./I, Zimmer 14, 8020 Graz
Tel.: 0316/76 46 46-34, Fax: 0316/76 46 46-6, deutschkurse@isop.at
Fördergeber:
NEXT: Erfahrungen aus der Praxis
Das Anliegen dieses Berichts ist, „NEXT –> Nächster Schritt –> Nächstes Ziel: Bildungsberatung- und Begleitung für junge Flüchtlinge“, ein mittlerweile über einjähriges Projekt, zu reflektieren und dessen Ergebnisse darzustellen. Licht soll nicht primär auf Zahlen und Fakten geworfen werden, sondern auf mögliche Zugänge, Zwischenschritte, Haltungs- und Handlungsoptionen, die gelingendes Lernen möglich machen.
Verfasst wurde der Bericht von Claudia Miesmer, Mitarbeiterin von NEXT. Ihre Reflexionen und Darstellungen sind gespeist aus der gemeinsamen Teamarbeit mit Samira Suljanovic, Uta Kopar, Hayriye Eroglu-Schmid und Silvia Göhring. Unsere Erfahrungen aus der Praxis verstehen sich als Anregungen zum eigenen Weiterdenken und Tun.
NEXT: Erfahrungen aus der Praxis
Fördergeber
„ANGEKOMMEN UND DAZUGEHÖREN“: Fotoimpressionen eines ISOP-Jubiläumsabends
Fotoimpressionen eines ISOP-Jubiläumsabends, an dem ehemalige und aktuelle Teilnehmerinnen des Projektes Integrationsmodell & plauderBar im Mittelpunkt standen. In ihren Erzählungen berichteten sie von Mut, Ausdauer, wichtiger Hilfe und Erfolgen.
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Fotos: Margareta Brigitzer/ISOP
„Geschafft – Integration happens!“ – Diesmal: Lailuma
Foto: Maryam Mohammadi
Lailuma Momand ist eine selbstbewusste Frau aus Afghanistan, die schon viele schwere Lebenslagen gemeistert hat und weiß, was sie will. 2016 hatte sie für einige Monate den Arbeitsplatz in ihrem Leben im ISOP-Beschäftigungsprojekt Integrationsmodell: Sie hat in der plauderBar köstliche afghanische Speisen gekocht sowie an der Kassa und bei Caterings gearbeitet. Parallel zur Arbeit besuchte sie Sprachkurse auf B1- und B2-Niveau. Für sie war immer klar, dass sie im Gesundheitsbereich arbeiten möchte, wenn sie als Alleinerzieherin die Betreuung ihrer Tochter gut regeln kann. Mittlerweile hat Lailuma den Führerschein und eine Ausbildung als Heimhilfe geschafft – neben einer Beschäftigung in der Gastronomie – und arbeitet jetzt im Odilien-Institut. Ihre Tochter ist eine „Einser-Schülerin“.
Zurzeit ist Lailuma zufrieden, aber sie meint im besten Österreichisch „Schau ma mal“ und schmiedet bereits weitere Pläne für die Zukunft. Mehr von ihr kann man am 28. Juni bei der ISOP-Veranstaltung „Angekommen und Dazugehören“ erfahren.
Helga Schicho



























